Fernsehen

ARD-Serie "Oktoberfest" | Deshalb wird sie in Bayern zum Problem

Die ersten beiden Folgen der ARD-Serie „Oktoberfest“ sahen über 4 Millionen Menschen. Dennoch ist die Serie umstritten.

Curt Prank (Mišel Matičević) feiert sich selbst vor der Blaskapelle in seiner Bierburg auf dem Münchner Oktoberfest.
Eine historische Oktoberfest-Serie erhitzt gerade bayrische Gemüter. Foto: BR/ARD Degeto/MDR/WDR

Als Autor hat man es manchmal nicht leicht. Da kommt man mit einer guten Idee um die Ecke und plötzlich wird man aus bisher ungeahnten Kreisen beschimpft. Genau das passiert jetzt den Schreibern der ARD.

Denn mit „Oktoberfest – 1900“ hat der Sender eine neue Eventserie veröffentlicht, in der es laut eigener Aussage um die „gesellschaftliche und wirtschaftliche Vormachtstellung im München des Jahres 1900“ geht. An sich ein spannendes Thema, gerade mit der Bierbrauerei als Kulturgut.

Doch das erregte nun den Unmut der Oktoberfest-Wirte. Die beschwerten sich in der Bildzeitung über die Darstellung: „Auch wenn es eine fiktive Darstellung sein soll, ist diese negative Darstellung schlimm“, sagte Festwirt Christian Schottenhamel in dem Blatt. Der Münchener Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) wollte sogar prüfen, ob die Geschichte der Serie irgendeine historische Grundlage hat. Warum das nötig sein sollte, um eine fiktive Story zu erzählen, bleibt Unklar.

Am heutigen Mittwoch, 19. September, laufe die nächsten beiden Folgen in der ARD.

 


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