Brennpunkt

ARD-Programmänderung am Montagabend aus traurigem Anlass

Normalerweise sendet die ARD einen Brennpunkt aus aktuellem Anlass. Doch jetzt ist die Sendung bereits geplant. Der Grund ist traurig – und betrifft ganz Europa

Das blaue Logo zum ARD Brennpunkt mit Schriftzug
In der ARD läuft am Montagabend ein Brennpunkt zum Thema Krieg ohne Frieden... Foto: ARD

Der 24. Februar ist ein trauriger Tag für Europa. Schon einen Tag vorher widmet die ARD diesem Datum einen Brennpunkt. Denn es ist der vierte Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine. Entsprechend ist auch der Titel der Sendung: „Vier Jahre Krieg in der Ukraine“.

Es begann mit Raketenangriffen und Panik

Moderatorin Ellen Ehni führt durch die 15 Minuten lange Sendung. Dabei geht es um vier Jahre, in denen die Ukraine Tag für Tag um ihr Überleben kämpft – und Europa um seine Haltung. Denn was am 24. Februar 2022 mit dem russischen Vormarsch auf Kiew, Raketenangriffen und Panik begann, hat die europäische Sicherheitsordnung dauerhaft verändert, so die ARD.

Die Ukraine hält stand, doch der Preis ist hoch: Tausende Tote, zerstörte Städte, Millionen Vertriebene, eine Generation, die im Ausnahmezustand aufwächst. In Europa häufen sich Sabotageakte, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen. Und: alte Gewissheiten sind verschwunden, neue Abhängigkeiten und Allianzen entstanden. Die Sendung beleuchtet, wie der Konflikt die europäische Sicherheitsordnung verändert hat. Dazu kommen Expertinnen und Experten sowie Menschen vor Ort zu Wort.

Frieden ist nicht mehr selbstverständlich

In der Sendung geht es um mehrere Fragen: Wo steht die Ukraine? Was hat Europa gelernt? Und was bedeutet dieser Krieg für eine Welt, die Frieden längst nicht mehr für selbstverständlich halten kann? Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine bietet die ARD zusätzlich weitere Dokumentationen zum Krieg in der Ukraine, zum Beispiel „Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?“ und „Selenskyj – Das entscheidende Jahr?

Die eigentlich um 20.15 Uhr geplante Sendung „Hirschhausen und der Zucker“ verschiebt sich um 15 Minuten und beginnt erst um 20.30 Uhr. Auch die folgenden Sendungen verschieben sich entsprechen um 15 Minuten.

Quellen