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Anne Menden: Deswegen war die Vergewaltigungs-Szene für sie wichtig

Es war eine der erschütterndsten Szenen seit langer Zeit bei „GZSZ“: Aaron wollte Emily vergewaltigen. Zusammen sprachen beide Schauspieler über dieses Erlebnis.

Anne Menden: Deswegen war die Vergewaltigungs-Szene für sie wichtig
Aaron (links) wollte Sex mit Emily - notfalls auch mit Gewalt Bild: TV Now/RTL

Von Schauspielern wird gerne viel abverlangt – gerade psychisch. Zum Beispiel ist es nicht einfach, eine Vergewaltigung nachzustellen. Doch genau das mussten Anne Menden und Frederik Funke tun. Im AUDIO NOW-Podcast zu GZSZ verarbeiteten beide nun diese Erfahrung.

Nur eine teure Operation kann Pauls (Niklas Osterloh) Hand noch retten. Aaron (Frederik Funke) bietet Emily (Anne Menden) das Geld an – für eine Gegenleistung. Sie soll mit ihm schlafen. Nach einigem Zögern stimmte sie zu. Im letzten Moment entscheidet sie sich jedoch um und stößt Aaron von sich ab. Als sie aus dem Hotelzimmer fliehen will, versucht er sie aufzuhalten – mit Gewalt. Zum Glück Emily ihren Angreifer mit einem Kniestoß in den Schritt von sich abhalten und entkommt.

Überall hatte ich blaue Flecken“, gesteht Anne Menden im Interview – und das, obwohl sie am nächsten Tag eine Gala moderieren musste. Sie wollte schließlich, dass die Szene so echt wie möglich aussieht. Frederik fand die Szene während des Drehs bereits fordernd – ekelte sich aber noch viel mehr, als er sie letzten Endes im TV sah.

Für Anne war die Szene besonders aufreibend, aber sie hält sie auch für sehr wichtig: „Ich hoffe und wünsche mir, dass diese Geschichte noch mal ein bisschen das Bewusstsein in den Leuten weckt. Auch für die betroffenen Personen und die Phasen, durch die sie danach laufen. Man soll wieder auf seinen Gegenüber achten und gucken, ob im Umfeld irgendetwas komisch ist oder jemand meine Hilfe gebrauchen könnte.“

Unter 0800-22 55 530 erreichen Sie das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“. Dies ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten.

 


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