Fernsehen

„Angriff auf unsere Kinder“ wird fortgesetzt: Politiker und Zuschauer gefragt

Bis zu 2,74 Millionen sehen „RTL Spezial: Angriff auf unsere Kinder“. Der Sender bleibt dran

Angriff auf unsere Kinder
Die erste Sendung mit Steffen Hallaschka führte bereits zu Ermittlungen. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Im „RTL Spezial: Angriff auf unsere Kinder und was WIR dagegen machen können!“ präsentierte Moderator Steffen Hallaschka am Montagabend ein dreiteiliges Experiment, das auf besonders eindrückliche Weise zeigte, wie leicht es mutmaßliche Sexualstraftäter auf vermeintlich harmlosen Internetplattformen haben, Minderjährige zu manipulieren - in den krassesten Fällen kündigten mutmaßliche Täter gegenüber den drei erwachsenen Lockvögeln im Experiment unverhohlen sexuellen Missbrauch an:

In einem eigens im Kölner RTL-Studio eingerichteten Callcenter nahm ein Team aus Experten im Laufe des Abends rund 7000 Zuschaueranrufe entgegen.

Vor und während der Sendung arbeitete das Investigativteam des Senders eng mit der Kölner Staatsanwaltschaft und der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) zusammen. In unmittelbarer Folge der RTL-Recherchen wurden rund zehn Terabyte Daten an die Ermittler übergeben, es konnten bereits 20 Männer identifiziert - und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Aus den Anrufen am Abend ergaben sich schließlich rund 300 weitere Datensätze für die Ermittler, zehn weitere Fälle wurden zur Anzeige gebracht. Ein mutmaßlicher Täter befindet sich aufgrund weiterer mit ihm in Verbindung gebrachter Vorwürfe und akuter Wiederholungsgefahr zurzeit in Untersuchungshaft.

 

„Angriff auf unsere Kinder“ geht weiter

Am heutigen Dienstagabend um 20.15 Uhr greift RTL den Themenschwerpunkt erneut im Programm auf und zeigt weitere Ausschnitte aus dem Experiment. Als Gäste werden die drei Schauspieler dabei sein sowie Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger (Cyberkriminologe) und Prof. Michael Schulte-Markwort (Kinderpsychiater).

 

„Angriff auf unsere Kinder“ auch bei Stern TV

Die Experten widmen sich noch einmal den Zuschauerfragen, die am Montagabend im Callcenter des Senders eingingen. RTL will außerdem wissen: Wie reagieren die verantwortlichen Politiker auf diese Berichterstattung? Im Anschluss an die Sondersendung können Zuschauer in einem RTL.de-Livestream ihre Fragen stellen. Am Mittwoch, 10. März, um 22.15 Uhr widmet sich auch Stern TV via Studiogespräch der Thematik.

Das „RTL-Spezial“ steht auch nach Ausstrahlung in voller Länge auf TVNOW zum Abruf bereit.

 

Die Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern, Jugendlichen und Eltern ein kompetenter Ansprechpartner zu sein bei kleinen und großen Sorgen, Problemen und Ängsten. Längst hat sich das Kinder- und Jugendtelefon zu einer Anlaufstelle entwickelt, bei der täglich rund 1500 Anrufe eingehen. Dabei geht es um Liebeskummer genauso wie um Schulprobleme, aber auch ganz schwerwiegende

Situationen wie sexueller Missbrauch oder Suizidgedanken werden hier thematisiert. Die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ dienen dabei in erster Linie als Gesprächspartner, der die Anonymität der bzw. des Ratsuchenden einhält und Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Das gilt genauso für die Angebote Jugendliche beraten Jugendliche (Telefonnummer 116111), die Online-Beratung und das Elterntelefon (Telefonnummer 0800/1110550).

 



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