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Angelo Kelly nimmt Strafe an: Urteil im Kinderarbeitsprozess gefallen

Mit seiner Familie geht Angelo Kelly, solange gerade keine Pandemie ist, auf Tour. Doch genau dieser Umstand kostete den Musiker jetzt eine Menge Geld.

Angelo Kelly: Abrechnung mit seiner Familie!
Angelo Kelly musste sich wegen Kinderarbeit vor Gericht verantworten Foto: Getty Images

Angelo Kelly setzt die Tradition der „Kelly Family“ fort. Mit seiner Frau und Kindern tritt der Musiker gerne auf den Bühnen des Landes auf. Doch das hat nun zu einem Problem geführt.

In Juli 2019 stand nämlich Angelos jüngster Sproß, William (5), mit den Geschwistern auf der Bühne. Das führte nun zu einer Klage des Gewerbeaufsichtsamtes. Die Begründung: Es sei viel zu spät gewesen, um den Knirps noch „arbeiten“ zu lassen.

Bei dieser Arbeit handelte es sich um Klimpern auf einer Gitarre und dem Singen von „What a wonderful World“. Die Gerichtssprecherin des Haßfurter Amtsgerichtes, Kerstin Leitsch, sagte zu Bild: „Angelo K. soll seinen Sohn von 20 bis 20.20 Uhr auf der Bühne unter Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz beschäftigt haben. Der Bescheid sieht ein Bußgeld von 5000 Euro vor.“

Die Höhe des Bußgeldes geht damit einher, dass diverse Schreiben wohl ignoriert wurden und es die elfte Vorstellung war, in der William nach 17 Uhr, der gesetzlich geregelten Zeit, aufgetreten ist.

 

Angelo Kelly: Urteil im Kinderarbeitsprozess gefallen

Mitte Juni erfolgte das Urteil. Auf Instagram schreibt Angelo. „Ihr Lieben, wegen eines Verdachts auf unzulässige Kinderarbeit bezüglich unseres jüngsten Sohnes William kam es zu einem Freispruch und zu einer Verfahrenseinstellung.“ Zwar müsse er ein Bußgeld von 500 Euro zahlen, empfindet den Ausgang des Prozesses dennoch als positiv.

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„Da ich mit meinem Anwaltsteam an anderer Stelle noch kämpfe, möchte ich an dieser Stelle nichts mehr dazu sagen, so der Sänger, der weiter mit seinen fünf Kinder auf der Bühne stehen will. „William war und ist bei unseren Shows zu keiner Zeit verpflichtet, mit uns aufzutreten. Wenn er es tat, dann nur weil er es wollte“, hieß es in einem früheren Statement zum Fall.

 


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