Kino

Angelina Jolie findet sich "langweilig"

Ihre Rolle als dunkle Fee Maleficent scheint dem Star in Puncto Selbstzufriedenheit eher geschadet zu haben.

Angelina Jolie findet sich "langweilig"
Angelina Jolie findet sich "langweilig"

Blutfläschchen an der Kette, diverse Tätowierungen, ursprünglicher Berufswunsch Leichenbestatterin - Angelina Jolie ist jetzt nun nicht unbedingt für ihre brave Art zu leben berühmt. Und trotzdem fühlt sich weiblicher Hälfte der Brangelinas aktuell irgendwie langweilig. Der Grund dafür liegt offenbar in ihrer letzten Rolle. In "Maleficent ? Die dunkle Fee" spielte die 38-Jährige eben jene titelgebende, finstere Kreatur. Doch damit die attraktive Schauspielerin im Film nicht allzu menschlich wirkte, wurden alle möglichen Modifikationen an ihr vorgenommen. Speziell die Form ihres Gesichtes wurde dabei künstlich geshaped - aber nach dem Dreh natürlich wieder in seine normale Form gebracht. An der ist ja eigentlich auch nichts auszusetzten. Nur Jolie selbst schien plötzlich ein wenig mit sich zu fremdeln: "Was wirklich seltsam ist: Wenn ich an den Wochenenden heimgehe, fühlt sich mein Gesicht wirklich flach an. Im Vergleich mit Maleficent bin ich ziemlich langweilig. Sie hat so viel mehr Spaß." Kann durchaus sein. Wer jedoch den Film betrachtet, der am 29. Mai in den deutschen Kinos anläuft, wird feststellen, dass die Fee Maleficent auch Dinge tut, die durchaus nicht jeder spaßig findet...

 

Böse aus einem Grund

Aber nach ihrer Darstellerin nicht grundlos: "Ich habe durch sie viel darüber gelernt, was es heißt, Frau zu sein", erklärte Sie vor der Presse. "Sie ist sehr kompliziert, aber sie wurde nicht böse geboren. Sie wurde ganz weich und weiblich geboren - aber dann wurde sie auf eine Art missbraucht. Und wir haben doch alle unsere Erfahrungen gemacht. Wie es ist, wenn uns etwas dazu zwingt, eine Schutzmauer aufzubauen. Und es sich anfühlt als müsstest du härter werden, nur um zu überleben."



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