Kino

Angelina Jolie eröffnet Mädchenschule bei Kabul

"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung", lautet das Credo der humanitär extrem engagierten Schauspielerin.

Angelina Jolie hat jetzt eine Schmucklinie gegründet. Doch "The Style of Jolie" - eine Kooperation mit dem Designer Robert Procop - dient mitnichten ihrer persönlichen Bereicherung. Denn a.) stellt Geld für sie als eine der bestverdienenden Frauen Hollywoods schon lange keine Verlockung mehr dar. Und b.) ist die Schauspielerin ja bekannt für ihr humanitäres Engagement, etwa als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Geschmeides fließen folgerichtig auch in ihr neuestes Projekt: Eine Mädchenschule, die von der sechsfachen Mutter jetzt in Afghanistan eröffnet wurde. Bis zu 300 Mädchen will Jolie damit einen Schulbesuch ermöglichen. Und zwar in der Nähe von Kabul - eine Gegend die bekanntermaßen nicht gerade berühmt für ihre liberale Haltung in weiblichen Bildungsfragen ist. Dieser Standort wurde nicht zuletzt deshalb gewählt, da die 37jährige auch möglichst vielen Flüchtlingen zumindest einen Zugang zu elementarer Bildung gewähren möchte.

 

Schön und gut

"Neben der künstlerischen Befriedigung solche Juwelen zu designen, sind wir auch inspiriert durch das Wissen, dass unser Arbeit gleichermaßen dem Ziel dient, Kindern in Not zu helfen", erklärte Jolie jetzt in einem Interview. Wenn es nach ihr geht, soll es daher auch keinesfalls bei einer Schule bleiben. Die Verlobte von Brad Pitt plant, solche Einrichtungen weltweit ins Leben zu rufen. Möglichst getragen von den Einnahmen durch den Schmuckverkauf - und vom Engagement ihres Designer-Freundes Robert Procop. Doch auch der scheint voll und ganz hinter dem Plan zu stehen: "Wir haben diese gemeinsame Kollektion mit der Absicht gestartet, 100 Prozent des Gewinns wohltätigen Zwecken zukommen zu lassen. Die Idee war, etwas Schönes zu schaffen - aber noch wichtiger, Kindern Bildung zu ermöglichen."



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