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Amira Wirths "Köln 50667"-Ausstieg als Elli: Abrechnung mit ihren Ex-Kollegen

Von 2015 bis 2019 stand Amira Wirth für "Köln 50667" vor der Kamera. Nun ist sie überraschend ausgestiegen. Nun erklärte sie die Gründe für Ellis Aus - und rechnete mit ihren Kollegen ab.

"Köln 50667"-Elli: Deshalb ist Amira Wirth ausgestiegen!
Amira Wirth stand seit 2015 als Elli bei "Köln 50667" vor der Kamera. Nun äußerte sie sich über die tragischen Gründe ihres Ausstiegs - und rechnete mit ihren Kollegen ab. Instagram/koeln50667

Vier Jahre lang schlüpfte Amira Wirth für die RTL-Serie "Köln 50667" in die Rolle von Elli Teubert, Inkas Tochter. Vor Kurzem erwischte diese ihre Zwillingsschwester Leonie mit ihrem Freund Olli im Bett und floh nach Thailand, was gleichzeitig den Ausstieg für die Darstellerin bedeutete. Seither fragen sich viele Zuschauer, warum sie gehen musste, denn immerhin zählte Amira Wirth zum Hauptcast und sammelte eine große Fanbase hinter sich.

 

"Köln 50667"-Star Amira Wirth über Down-Phasen und Alkoholkonsum

In einem Interview, das die 22-Jährige nun auf ihrem YouTube-Kanal hochgeladen hat, äußerte sie sich nun nicht nur über ihren Ausstieg, sondern auch das vergangene Jahr, das ungemein an ihren Kräften zehrte, die Mimin aber auch zum Umdenken brachte.

Doch bevor sie darin zu einem 29-minütigen Monolog ansetzt, heißt es in Amira Wirths Intro, dass sie das Video bereits vor Silvester veröffentlichen wollte, sich dann jedoch unsicher gewesen sei, da es doch sehr persönlich sei. Dennoch sei sie zu dem Entschluss gekommen, dass einige Dinge einfach mal rausmussten... Warum, das wird wenig später klar: "Ich muss echt sagen, dass es mir echt mega mega gut geht, aber ich hatte diese Phasen, wo es mir einfach nur beschissen ging. Das ist zum Glück vorbei. Und es hatte mit viel Falschheit von gewissen Menschen zu tun. Es hatte damit zu tun, dass ich selber mich nicht mehr wohlgefühlt habe."

Elli ist zurück bei "Köln 50667"
Als Elli lebte Amira Wirth in Alex Loft. Facebook/Köln 50667

Weiter erklärt sie, angefangen habe das letzte Jahr damit, dass sie nach L.A. geflogen sei und, kaum zurück in Deutschland, "so ein komisches Down-Gefühl" hatte, da alles so "deprimierend" gewesen sei. Insgesamt drei Mal sei sie 2018 in die USA geflogen, drei Mal, in denen ihr die kleine Auszeit und der Abstand extrem guttaten.

Ebenfalls gut tat es ihr, 2018 größtenteils aufs Feiern zu verzichten, nachdem sie sich im Jahr zuvor ständig die Nacht um die Ohren schlug; auch von Alkohol lässt Amira Wirth inzwischen größtenteils die Finger. "Ich war jetzt keine Alkoholikerin oder so, aber ich war sehr oft feiern und habe dementsprechend auch sehr, sehr viel getrunken", gibt die Schauspielerin zu. "Alkohol hat mir manchmal die Confidence gegeben, die ich manchmal so nicht hatte, beziehungsweise schon hatte, aber manchmal nicht so gezeigt habe."

Auch andere negative Angewohnheiten will Amira Wirth nun schnellstmöglich loswerden. "Ich muss wirklich sagen, dass ich sehr, sehr viele Sachen gemacht habe, seit ich in Köln bin, die mir selber nicht gutgetan haben und ich hab halt selber reflektiert und gesehen, dass ich mich verändert habe, was nicht gut ist. Und in vielen Dingen negativ. Ich habe angefangen zu rauchen, weil ich Stress hatte - auf der Arbeit, privat - und eine innere Unruhe, die sich wirklich so peu a peu entwickelt hat", erzählt die Elli-Darstellerin rückblickend.

 

Amira Wirth rechnet mit Kollegen ab: "Böse Dämonen haben mich verlassen"

Seit Amira Wirth in der Rheinmetropole lebt, habe sie vermehrt alles in sich hineingefressen statt offen zu ihrer Meinung zu stehen. "Ich war nie ein Mensch, der einfach die Fresse gehalten hat. Aber ich bin wirklich an diesem Punkt angekommen, wo ich mir dachte, ich will mit niemandem mehr reden [...] und rede nur noch mit meinen engsten Leuten, ich kann niemandem hier vertrauen, ich hab niemanden hinter mir außer den paar Leuten, die immer hinter mir waren. [...] Ich habe in diesem Jahr sehr viele Leute verloren, bei denen ich einfach von Herzen froh bin, dass sie weg sind  Es ist als ob mich böse Dämonen verlassen haben."

Sie habe lange gebraucht, um das zu verstehen. "Für mich ist es einfach selbstverständlich, dass man ehrlich ist, direkt ist und nicht hintenrum ist. Klar, jeder Mensch lästert mal, aber im Endeffekt... wenn man erwachsen ist, kann man alles unter vier Augen klären. Einfach direkt und persönlich. Ich bin auf so viele Menschen getroffen, die einfach grundlos aufgehört haben, mit mir zu reden. [...] Ich sch*** auf jeden einzelnen von euch, ich hab wirklich versucht, die Sache zu klären und friedlich zu bleiben, aber ihr wolltet einfach Streit haben, ihr habt einfach Gründe gesucht, um mich zu hassen."

Wen sie damit unter anderem meint, daran lässt die Mimin keinen Zweifel: "Oh und ja: es geht genau um die Menschen, über die ihr mir ständig ausfragt. Aber auch viele andere, die vor der Kamera sympathisch für euch rüberkommen mögen, ihr wisst nicht, was für ein Gesicht manche in Wahrheit haben. Ich weiß es und glaubt mir, es würde euch schockieren", heißt es in der Beschreibung zum Clip.

 

Das sagt "Elli" zu ihrem "Köln 50667"-Ausstieg

Nicht zuletzt wegen der angespannten Situation hinter den Kulissen entschied sich Amira Wirth schließlich, zu kündigen. "Ich hab einfach gemerkt, dass ich von Monat zu Monat unglücklicher werde auf der Arbeit. [...] Es war eine sehr gute Entscheidung. Es ist kein böses Blut geflossen; ich bin einfach nur wirklich glücklich, weg zu sein, ich bin glücklich, weg zu sein von Leuten, die mich ausnutzen wollten, [...] die meine Freundschaft vom allerersten Tag an nicht ernst genommen haben, die mich wie Dreck behandelt haben, die aufgehört haben, mit mir zu reden", erklärt die Schauspielerin ihren Entschluss.

Mit ihrer bitteren Abrechnung fährt sie fort: "Jede Kanalratte ist mehr wert als ihr! Ich bin einfach nur glücklich, euch nie wieder sehen in meinem Leben sehen zu müssen. Und falls ich euch doch noch einmal begegnen sollte, dann hoffe ich, dass ihr die Eier habt, um auf mich zuzukommen und mir ganz normal zu sagen, was euer dreckiges Problem die ganze Zeit war, warum ihr so zu mir wart, obwohl ich euch nichts getan habe."

Wie sie sich während der letzten Monate gefühlt hat, daraus macht Amira Wirth keinen Hehl: "Man lässt sich nur von Leuten provozieren, die einem mal wichtig waren. Es gab Leute, die haben mir mein Herz dieses Jahr gebrochen. Es gibt Leute, die haben mich zutiefst verletzt, verarscht, ausgenutzt haben, grundlos aufgehört haben, mit mir zu reden. Es gab Tage, die beschissen waren. Ich hatte Tage, wo ich nicht schlafen konnte, wo ich grundlos geweint habe."

Im neuen Jahr soll sich das ändern, schließt die Darstellerin. Den ersten Schritt hat sie mit der Kündigung bei "Köln 50667" getan. "Ich möchte einfach nur noch Leute in mein Leben lassen, die bleiben, die da sind, um zu bleiben und nie wieder zu gehen", stellt Amira Wirth klar. 

 

Amira Wirths ehrliches Video: So reagieren ihre Fans

Mehr als 160.000 Mal wurde der Clip des einstigen "Köln 50667"-Stars seit der Veröffentlichung am Sonntagabend inzwischen angeklickt, darunter wird fleißig kommentiert - vor allem positiv. "Sehr tolles Video. Ich finde es gut, dass du offen darüber geredet hast und ich finde es gut, dass du jetzt einfach dein Ding durchziehst und die falschen Leute hinter dir lässt [...] Meine Unterstützung hast du auf jeden Fall immer, viel Glück weiterhin!!!", "Ich habe es geliebt, die Rolle von dir bei Köln zu verfolgen, aber wenn es dir besser ohne Köln 50667 geht, bin ich trotzdem glücklich" und "Tolles Video, vielen lieben Dank für deine Offenheit! Gerne mehr solche Videos, in denen du über was auch immer sprichst", heißt es dort. 

+++ UPDATE: Inzwischen hat sich Amira Wirths Ex-Kollege Ingo Kantorek geäußert +++

 


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