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Fernsehen

„Ames Deutschland“ | Das sind die neuen Aufreger bei RTL Zwei

In der RTL-Zwei-Sozialdoku „Armes Deutschland“ werden Menschen am Existenzminimum begleitet. Viele benötigen Hilfe, andere sind einfach nur dreist.

Armes Deutschland, Familie Behnke
Oft sind Kinder von Armut betroffen. "Armes Deutschland" zeigt wieder schlimme Fälle aus ganz Deutschland. Foto: RTL Zwei
Inhalt
  1. Armes Deutschland: Die neuen Folgen
  2. Armes Deutschland: Lohnt sich Arbeit?
  3. Armes Deutschland: Ausschlafen statt arbeiten?

Seit 2016 begleitet die Doku „Armes Deutschland“ arme Menschen in ihrem Alltag. Sechs Experten wie eine Psychologin, ein Sozialforscher, Juristen und ehemalige Mitarbeiter des Jobcenters bewerten das Verhalten der Protagonisten.

 

Armes Deutschland: Die neuen Folgen

In der neuen Folge begleitet RTL Zwei wieder einige Menschen, die entweder durch das Raster des Staates gerutscht sind, oder aus purer Absicht Hartz IV beziehen. Mit den Worten: „Warum soll ich denn arbeiten gehen, wenn Vater Staat mir am Ende des Monats das Geld auf das Konto gibt?“, stellt sich gleich der erste Protagonist vor.

Das kommt bei den Experten gar nicht gut an. Von der Ehemaligen Harzt IV-Empfängerin des Teams wird er als „Schmarotzer“ bezeichnet.

 

Armes Deutschland: Lohnt sich Arbeit?

Ein weiterer Fall ist der von Dennis und Isabella. Dennis ist überzeugt „In Deutschland arbeiten lohnt sich nicht.“  Isabella hat noch nie gearbeitet und Dennis seit 10 Jahren nicht. Er nennt seine Harz-IV- Bezüge seinen Arbeitsvertrag vom Jobcenter.

„Wenn ich nicht arbeitslos wäre, hätten die keine Arbeit.“ Inge Hannemann, ehemalige Sachbearbeiterin im Jobcenter gibt ihm teilweise recht, weil auch Jobcenter geschlossen werden müssen, wenn die Arbeitslosigkeit eines Bezirkes sinkt. Dennis ist der Überzeugung, dass es immer eine Ausrede gibt, nicht zu arbeiten.

Jurist André Galla, der selbst fünf Jahre im Jobcenter gearbeitet hat, geht davon aus, dass Dennis nicht wegen seiner Ausreden nicht sanktioniert wird, sondern weil der Sachbearbeiter überlastet ist.

 

Armes Deutschland: Ausschlafen statt arbeiten?

Ein weiterer Fall, bei dem jemand überzeugt ist, dass Harz IV als arbeiten zählt ist Jeanette. Die 19-Jährige mit Hauptschulabschluss ist seit über einem Jahr ohne Arbeit. Sie wurde bei zwei Ausbildungen in der Probezeit gekündigt. „Dann kann ich ausschlafen und mal mittags ein Bier trinken“, sagt Jeanette dazu nur. André Galla weiß, viele der Hart IV-Empfänger sehen ihre Gänge zum Amt auch als Arbeit an.

Besonders schlimm wird es allerding, wenn Kinder involviert werden, wie bei Marcus aus Köln. Der zweifache Vater hat keinen Job und ist nie um Ausreden verlegen um nicht bei Terminen im Jobcenter zu erscheinen. So schiebt er eine erfundene Beerdigung vor um sich, von dem wenigen Geld, dass auch für die Kinder reichen muss, ein Tattoo stechen zu lassen, anstatt zum Termin zu erscheinen.

Ein besonders schlimmer Fall ist Familie Behnke. Sie leben mit vier Personen in der Wohnung und haben 3,80 Euro pro Personen und Tag zur Verfügung. Obwohl Gerhart, der Vater, als Lagerist 1500 Euro im Monat verdient, reicht das Geld nicht aus. Die Familie muss zusätzlich vom Staat unterstützt werden.

Zusätzlich versinkt die Wohnung komplett im Müll. Die totale Verwahrlosung! Die elfjährige Tochter schämt sich für ihr Zuhause und ihre Familie. Angeblich soll es einen Besuch und eine Familienhilfe vom Jugendamt gegeben haben. Davon ist allerdings nichts zu sehen. Die Experten zeigen sich schockiert. Die Familie zeigt Besuchern grundsätzlich wie dem Jugendamt grundsätzlich nur das Wohnzimmer. Für eine Inobhutnahme der Kinder reicht der Zustand nicht aus. Nach dem Verlust einiger Familienmitglieder bekamen die Eltern alles nicht mehr in den Griff. Die Familie braucht dringend Hilfe, da auch psychologische Probleme mit in das Problembild hineinspielen.

Weitere schockierende Bilder und Lebensgeschichten könnt ihr am 15. Oktober um 20:15 Uhr auf RTL Zwei bei „Armes Deutschland – Dürfen die das?“ sehen. Direkt im Anschluss eine Folge „Armes Deutschland – Stempeln oder Abrackern?“

 


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