Kino

"American Sniper" ohne Steven Spielberg

Das Biopic über den erfolgreichsten Scharfschützen der USA braucht einen neuen Regisseur.

Bei den vielen Projekten, die Steven Spielberg für sich in Betracht zieht, ist "American Sniper" offenbar unter den Tisch gefallen. Das Biopic über den erfolgreichsten Scharfschützen der US-Geschichte sollte Spielbergs nächste Regiearbeit nach seinem gefeierten "Lincoln" werden. Bradley Cooper, ("Silver Linings") hatte sich die Filmrechte an der Buchvorlage gesichert und steht als Produzent sowie natürlich auch als Hauptdarsteller fest. Nachdem Spielberg noch im Mai sein Interesse an "American Sniper" bekundet hatte, saß auch bei den Investoren plötzlich das Geld deutlich lockerer - wenn wohl für einen Perfektionisten wie den dreifachen Oscar-Preisträger auch nicht locker genug: Laut dem "Hollywood Reporter" habe sich Spielberg hinsichtlich der Vision des Films nicht mit Warner einigen können - sprich: Ihm wurden seiner Meinung nach nicht genug Mittel für einen Blockbuster à la Chef bereit gestellt.

 

live by the gun - die by the gun

"American Sniper" erzählt die Lebensgeschichte des Navy Seals Chris Kyle, der für Amerika in vielen Kriegsgebieten im Einsatz war und die meisten tödlichen Treffer erzielte. Fast 150 offiziell bestätigte Abschüsse gingen auf das Konto des Schützen - weshalb er im Irak nur "the devil" genannt und mittels Kopfgeld gesucht wurde. Im Februar dieses Jahres wurde er bei einem Schießtraining von einem ehemaligen Kollegen erschossen.



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