Kino

Amanda Seyfried zeigt's allen - nur nicht Papa

Deftiger Sex als "Deep Throat"-Pornoqueen? Kein Problem für Amanda Seyfried. Nur ihrem Vater will sie bei der Premiere die Augen zuhalten

Es hilft ja nichts: Wer wie Amanda Seyfried einen Film über das Leben eines Pornostars dreht, muss damit rechnen, dass Textilien nicht zu den wichtigsten Requisiten zählen. Da es in diesem Fall auch noch um die "Deep Throat"-Legende Linda Lovelace geht, bleibt für Schamgefühle wenig Spielraum. Die heiklen Szenen zu drehen war dabei überhaupt kein Problem für Amanda Seyfried - wer die später auf der Leinwand zu sehen bekommt, dagegen schon. "Es gibt nichts zu bereuen. Ich fühlte mich bei Peter Sarsgaard gut aufgehoben," lobt Seyfried, "ich vertraue ihm, er ist ein guter Kumpel und ein toller Kollege." Nun steht die Weltpremiere von "Lovelace" in New York an. Dazu hat Amanda Seyfried ihren Vater eingeladen. "Ich möchte, dass er kommt, weil ich auf den Film stolz bin," sagt die 27-jährige Schauspielerin - kündigt aber harte Zensur an: "Ich werde neben ihm sitzen und ihm die Augen zuhalten. Meine Titten darf er nicht sehen. Das wäre wirklich zu bizarr."

 

Keine Brüste, aber Prügel zum Popcorn

Peter Sarsgaard spielt in "Lovelace" Chuck Traynor, den ersten Gatten des Pornostars. Der vermarktete seine Frau nicht nur als Pornostar, sondern machte sie mit Gewalt dafür gefügig. Das zu drehen war eine schmerzhafte Erfahrung, wie Amanda Seyfried gestand: "Das war schon hart. Nicht etwa, weil ich Angst gehabt hätte, verletzt zu werden. Ich fragte mich, wohin mich das führt, denn wir haben ja etwas gedreht, das dieser Frau genau so zugestoßen ist." Noch mehr Szenen, bei denen Papa die Augen zugehalten bekommt? "Ach was," lacht Amanda Seyfried, "die Prügel darf er sehen." Für "Lovelace", mit Sharon Stone and Chris Noth in Nebenrollen, gibt es noch keinen deutschen Kinostart.



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