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“Alles was zählt”: Maike Johanna Reuter outet sich!

Maike Johanna Reuter alias Pauline Reusch von “Alles was zählt” hat sich in ihrem Podcast erstmals öffentlich zu ihrer Sexualität geäußert und sich geoutet.

Meike Johanna Reuter
Maike Johanna Reuter alias Pauline Reusch und ihre Serien-Affäre Greg RTL-Fotograf

In der Daily “Alles was zählt” kennen wir Maike Johanna Reuter (29) als Krankenschwester Pauline Reusch, die unglücklich in einen Mann verliebt ist. Nun äußerte sie sich in ihrem privaten Podcast ”Busenfreundin” erstmals öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung und verriet: Sie ist bi! Im Interview mit RTL sprach sie über die Erfahrungen nach ihrem Outing und die Reaktionen der Fans.

 

“Alles was zählt”: Maike Johanna Reuter outet sich als bi

“Natürlich ist es jedes Mal ein kleines Outing, wenn man jemandem davon erzählt. Da ich aus dem Thema aber nie ein Geheimnis gemacht habe, fiel es mir nicht schwer, davon zu erzählen. Außerdem haben Ricarda (mit der ich „Busenfreundin – der Podcast“ ins Leben gerufen habe) und ich den Podcast ja nicht gemacht, um uns zu outen. Das war eben eine logische Folge davon, dass wir über das Thema „Frauen lieben Frauen“ sprechen”, äußerte sich sich gegenüber dem Sender.

Ihre Kollegen und Freunde haben tatsächlich schon länger darüber Bescheid gewusst und auch die Reaktionen der Fans seien bisher durchweg positiv, sagte der AWZ-Star:
“Es gab nie ein richtiges „Outing“ - meine Freunde und Familie wussten irgendwie schon immer Bescheid. Negative Reaktionen kamen da überhaupt nicht. Die allerbeste Reaktion kam vor ein paar Jahren von meiner Cousine. Sie sagte einfach nur „aha“. Mehr nicht. Sie hat mir damit so wunderbar signalisiert, wie egal es ist, welches Geschlecht man mag.”

 

AWZ-Star Maike Johanna Reuter: Negative Erfahrungen mit Homophobie

Die Reaktionen fielen aber nicht immer positiv aus. Schon oft sei sie in ihrem Leben mit Homophobie in Berührung gekommen:  “Die Leute sind oft überrascht, wenn sie davon erfahren, weil sie glauben, dass es – gerade in Großstädten – so etwas in Deutschland gar nicht mehr gibt. Aber Homophobie existiert leider immer noch, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.”

Eine Präferenz für Männer oder Frauen hat sie aber nicht, das sei wie Katzen und Hunde zu vergleichen. Das wären zwei verschiedene Wesen, die man nicht alle über einen Kamm scheren könne. “Ich lasse mich nicht gern in Schubladen stecken. Und mit der Bezeichnung „bisexuell“ befinde ich mich plötzlich in eben so einer. Ich glaube, man kann nie richtig ausschließen, in wen man sich mal verliebt – ganz unabhängig davon, wie die bisherigen Beziehungen aussahen.”

Auch bei „Alles was zählt“, könnte sie sich vorstellen, eine Rolle zu spielen, die auf Männer und Frauen steht: “Ich freue mich über jede Rolle, die spannend klingt und mich fordert.”
Eine Dreiecksbeziehung mit Damian und Isabelle, fände sie allerdings ziemlich chaotisch.

 
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