Kino

Alarmstufe Rot: Kinos stehen kurz vor dem Aus!

Dass es um die Kino-Branche nicht gut steht, ist lange kein Geheimnis mehr. Ein Brandbrief an Angela Merkel soll jetzt zum Handeln zwingen.

Kino nach Corona
Die Kinos müssen aktuell zu bleiben - weswegen jetzt die Betreiber an die Bundeskanzlerin appellieren Getty Images

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen grau und regnerisch ist, bekommen viele Lust sich die beste Freundin, den Partner oder die Familie zu schnappen und sich einen schönen Abend im Kino zu machen. Das geht aktuell nicht - aus bekannten Gründen.

Schon vor der Pandemie bangten einige Kinos ums Überleben, Corona hat die Situation aber extrem verschlechtert. Filmstarts werden verschoben, einige Filme laufen gar nicht erst im Kino, es geht um Millionenverluste.

Der Bundesverband für deutsche Kinos hat sich jetzt in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin gewendet und um Planungssicherheit gebeten.

 

Kino´s in der Krise: Das wird gefordert!

Christine Berg, die Chefin des Bundesverbandes der deutschen Kinobetreiber, kritisiert in dem Brief an die Kanzlerin Angela Merkel die uneinheitlichen Regelungen der Kinos und bittet um Planungssicherheit: „Eine Planung für so kurze Zeiträume ist für die Branche der letzte Stoß in den Abgrund“.

Auch Constantin-Film-Chef Martin Moszkowicz unterstützt den Brief und fordert zum Handeln auf: „Die Wiederaufnahme eines Kinobetriebes bedarf einer Vorarbeit von zwei Wochen.“ Filme müssten terminiert und beworben werden und die Möglichkeit bekommen, über einen längere Zeitraum im Kino laufen zu können. Moszkowicz ist der Meinung: „Ein großer Film startet nur, wenn er auch über eine längere Zeit der Auswertung erfahren kann.“

Dafür stellen die Betreiber gemeinsam ein Ultimatum. Bis zum 6. Dezember soll eine Entscheidung gefallen sein, wie es mit der Kino-Branche über die Weihnachtszeit hinaus weiter geht.

 


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