Knossis Freund Adam Wolke klagte im Stream über heftige Kopfschmerzen
Nach Adam Wolkes Tod beschäftigen frühere Stream-Ausschnitte seine Fans. Darin spricht er über Beschwerden. Knossi erzählt unterdessen von ihrem schweren Abschied.

Der Tod von Adam Wolke (†38), in der Streaming-Szene als SkylineTV bekannt, hat bei seinen Fans und seinen engsten Vertrauten große Trauer ausgelöst. Am 20. Oktober machten Jens „Knossi“ Knossalla (40) und Verena Ullrich öffentlich, dass der Streamer gestorben war. Nach ihrer Mitteilung hatte er eine schwere Hirnblutung infolge eines geplatzten Hirnaneurysmas erlitten.
In sozialen Netzwerken werden inzwischen Ausschnitte aus seinen Streams geteilt, in denen Wolke über Kopfschmerzen und andere Beschwerden sprach. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer beschäftigt die Frage, wie diese Szenen rückblickend einzuordnen sind. Ob die darin beschriebenen Beschwerden mit der späteren Hirnblutung zusammenhingen, ist öffentlich nicht medizinisch bestätigt.
Adam Wolke griff sich im Stream an die Schläfe
Einer der aktuell verbreiteten Clips zeigte zunächst eine Alltagssituation: Wolke saß an einem Tisch, als ihm Bescheid gesagt wurde, dass sein Essen an einer kleinen Bude im Hintergrund fertig war. „Oh, das war ich“, sagte er, sprang auf und joggte über den Schotter, um es abzuholen.
Auf dem Rückweg hielt er inne: „Oh, Kopfschmerzen, Moment“. Dabei griff er sich mit der linken Hand an die Schläfe und verzog das Gesicht. Eine mögliche Erklärung suchte er selbst: „Wegen aufgestanden vielleicht, wegen Puls. Puls wurde übergeben an Kopf“, scherzte er. Kurz darauf sagte er „komisch“ und ergänzte: „Ich glaub, ich bin einfach zu verkrampft“. Anschließend setzte er den Stream mit seinem Burger in der Hand fort.
Wann genau diese Szene aufgenommen wurde und ob sie wirklich mit seinem medizinischen Notfall in Zusammenhang gebracht werden kann, lässt sich im Nachhinein nicht klar sagen, doch die Szene beschäftigt die Fans sehr.
Fans reagieren auf Adam Wolkes Aussagen zu Symptomen
Unter dem verbreiteten Video teilen viele Menschen ihre Trauer. „Es ist so schwer das anzuschauen“, schreibt eine Person. Eine andere kommentiert: „Das zu schauen macht mich noch trauriger, bin ohnehin schon zutiefst traurig...“
Daneben berichten Nutzerinnen und Nutzer von eigenen Erkrankungen und diskutieren darüber, wann Kopfschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten. Manche deuten Wolkes Äußerungen im Nachhinein als Warnzeichen. Auch, wenn in den Kommentaren angeregt darüber diskutiert wird, lässt sich anhand der Szene aber natürlich weder eine Diagnose ableiten noch beurteilen, ob sein Tod hätte verhindert werden können. Auch welche medizinischen Untersuchungen möglicherweise stattgefunden hatten, geht aus den Clips nicht hervor.
In weiterem Clip berichtete Adam Wolke von schwarzen Flecken
Auch „Bild“ veröffentlichte einen Ausschnitt, den das Medium als Aufnahme aus Wolkes letztem Stream bezeichnete. Darin sprach er von „richtig asozialen Kopfschmerzen“ und fragte sich: „Kopfschmerzen, Migräne?“ Außerdem schilderte er eine Sehstörung: „Ich würde mal sagen, es ist schmerzlose Migräne gewesen, weil ich hab so schwarze Flecken gehabt“.
Wolke überlegte in dem Video, ob die Beschwerden mit einer Laser-Nachbehandlung seiner Augen oder grellem Licht in einem Barbershop zusammenhängen könnten. Er habe sich hingelegt und „wie besoffen gefühlt“. Später sei es ihm wieder besser gegangen, zugleich beschrieb er sich als „sehr kaputt“ und erwähnte einen verspannten Nacken.
Knossi über den Abschied von Adam Wolke: „Ich habe ihn gehalten“
Während die Community frühere Aufnahmen teilt, sprach Knossi in einem eigenen Livestream über die Zeit an Adams Krankenbett. Er habe bis zuletzt darauf gehofft, dass sein Freund wieder aufwachen würde. Er schickte ihm weiterhin WhatsApp-Nachrichten, Videos und Sprachnachrichten.
Als der Abschied schließlich unausweichlich war, blieb Knossi bei ihm. „Ich habe ihn gehalten, ich habe seinen Arm gehalten. Meine Frau hat mich gehalten“, so die traurige Schilderung. Auch Verena sei dabei gewesen.
Besonders wichtig war Knossi, dass sein Freund diesen Weg nicht allein gehen musste: „Adam war nicht alleine. Der war nie alleine“. Die beiden verbanden gemeinsame Reisen, Erlebnisse und weitere Pläne. Nun muss der Entertainer mit dem Verlust eines Menschen umgehen, den er als seinen besten Freund bezeichnete.
Plötzliche heftige Kopfschmerzen: Wann du sofort Hilfe holen solltest
Hinweis der Redaktion: Unabhängig von Adam Wolkes Fall gilt: Plötzlich einsetzende, ungewöhnlich heftige Kopfschmerzen sind ein medizinisches Warnzeichen. Insbesondere bei zusätzlichen Seh- oder Sprachstörungen, Lähmungen, Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen solltest du sofort die 112 wählen. Solche Beschwerden können auf einen akuten Notfall hinweisen und müssen umgehend untersucht werden.







