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Kino

63. Berlinale: Rumänisches Drama "Pozitia Copilului" gewinnt Goldenen Bären

Die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin erreichen mit der Preisverleihung am Samstag, 16. Februar ihren krönenden Abschluss. In diesem Jahr

63. Berlinale: Rumänisches Drama "Pozitia Copilului" gewinnt Goldenen Bären
63. Berlinale: Rumänisches Drama "Pozitia Copilului" gewinnt Goldenen Bären

Die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin erreichen mit der Preisverleihung am Samstag, 16. Februar ihren krönenden Abschluss. In diesem Jahr konkurrierten 19 Filmbeiträge aus über 22 Ländern um die Silbernen und Goldenen Bären. Als Bester Film konnte das rumänische Drama "Die Stellung des Kindes" ("Pozitia Copilului") von Regisseur Calin Peter Netzer die internationale Jury unter dem Vorsitz von Wong Kar Wai überzeugen und wird mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Der Film erzählt von einer Mutter, deren erwachsener Sohn ein Kind totgefahren hat. Um ihren Sohn vor der Strafe zu schützen, setzt sie Geld und Einfluss ein. Calin Peter Netzers Wettbewerbsbeitrag wird darüber hinaus mit dem renomiertem FIPRESC-Preis ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gehen an den Filmemacher David Gordon Green, der für "Prince Avalanche" mit dem Silbernen Bär für die "Beste Regie" bedacht wird. Als "Beste Darsteller" erhalten Paulina García in "Gloria" von Sebastián Lelio und Nazif Mujic in "An Episode in the Life of an Iron Picker" ("Epizoda u zivotu beraca zeljeza") von Danis Tanovic einen Silbernen Bären überreicht. Der bosnische Film von Danis Tanovic wird darüber hinaus mit dem einem Silbernen Bär als "Großer Preis der Jury" ausgezeichnet. Für das "Beste Drehbuch" wird der iranische Filmemacher Jafar Panahi für "Pardé" ausgezeichnet, der bei der Preisverleihung nicht teilnehmen durfte. Aziz Zhambakiyev erhält für die Kamera in "Harmony Lessons" ("Uroki Garmonii") von Emir Baigazin einen Silberner Bären überreicht. Kim Mordaunt darf sich gleich doppelt freuen, denn sein Film "The Rocket" wird als "Bestes Erstlingsfilm" sowie als "Bester Film" im Bereich Jugendfilm ausgezeichnet. Darüber hinaus erhält Gus Van Sants Drama "Promised Land" mit Matt Damon eine Lobende Erwähnung. Der einzige deutsche Wettbewerbsfilm "Gold" von Thomas Arslan konnte weder Jury noch Kritiker recht überzeugen und ging leer aus. Auch die deutschen Schauspieler Nina Hoss ("Gold"), Martina Gedeck ("Die Nonne") und August Diehl ("Layla Fourie") gingen ohne Bären nach Hause. Dafür geht der diesjährige Ehrenpreis an den französischen Dokumentarfilm-Regisseur und Produzenten Claude Lanzmann für sein außergewöhnliches Schaffen. Die diesjährige Berlinale geht damit nach zehn ereignisreichen Tagen mit über 800 internationalen Filmbeiträgen zu Ende. Trotz winterlichen Temperaturen folgten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche internationale Stars und Filmkünstlern der Einladung von Festivaldirektor Dieter Kosslick. Auf dem roten Teppich durfte man Stars wie Joseph Gordon-Levitt, Matt Damon, Gus Van Sant, Jude Law, Rooney Mara, Juliette Binoche, James Franco, Peter Sarsgaard, Shia LaBeouf, Jeremy Irons, Rupert Grint, Christopher Lee, Hugh Jackmann, Anne Hathaway, Tom Hooper, Eddie Redmayne, Amanda Seyfried, Isabelle Huppert, Catherine Keener, Ethan Hawke, Julie Delpy, Steven Soderbergh, Michael Winterbottom, Nicolas Cage, Emma Stone, Catherine Deneuve sowie Til Schweiger, Martina Gedeck, August Diehl und Uwe Ochsenknecht nah sein. Auch beim Publikum war das Filmfestival sehr beliebt: Erneut konnten rund 300.000 Eintrittskarten verkauft werden, das entspricht nahezu alle verfügbaren Berlinaletickets. Die komplette Liste der Preisträger und weitere Informationen über die Berlinale findet ihr unter www.berlinale.de.



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