Fernsehen

"50 Shades of Grey": lahme Nummer!

Die ersten Szene von "50 Shades of Grey" wurden nun den US-Filmkritikern gezeigt, doch das Werk kommt nicht so gut weg.

Knallende Peitschen, wunde Popos, Lustschreie – kurz: „50 Shades of Grey“. Der Roman ist berüchtigt! Das liegt vor allem daran, dass die Liebesgeschichte zwischen Anastasia Steele und Christian Grey keine gewöhnliche ist, denn Grey (Jamie Dornan) liebt Sexpraktiken, die das ganze SM-Spektrum umfassen.

Wenn solch ein Roman verfilmt wird, erwartet man eben auch brisante harte Szenen auf der Leinwand. Doch laut „Hollywood Reporter“ droht der Streifen so sacht wie auf Wattebäuschen gebettet zu werden. 

SM? Stehen diese Buchstaben etwa für „Schmalziger Mist“? Volltreffer! Denn selbst im prüden Amerika wundert sich „The Wrap“: „Überraschend zahm" seien die ersten Szenen gewesen.

Sex habe es nicht gegeben, aber immerhin konnte man den Blick auf eine Augenbinde erhaschen, die Dakota Johnson in einem schwarzen Raum trug. Und auch die obligatorische Peitsche wurde eingeblendet – klar. Die erinnert die Zuschauer, dass es hier um die Verfilmung von „50 Shades of Grey“ geht.

Dem Film fehlt einfach die Schärfe. Insgesamt habe man laut US-Fachmedien die beiden Charaktere nur beim Balzen und Knutschen bewundern dürfen. Klebrige Romantik statt wollüstiger Sex!

Selbst die die skandalöse Fahrstuhlszene, in der Grey seine Gespielin in einem überfüllten Fahrstuhl zum Orgasmus bringt, ist im Film eine eher unbefriedigende Nummer. Die amerikanischen Kritiker meinen da einstimmig: Universal hat einfach nicht den Mumm und kneift. Hm, da kann es natürlich auch sein, dass eingefleischte Fans sich den Kinobesuch verkneifen. 

Allerdings verriet Produzent Dana Brunetti, dass die Gemüter der Fans von E.L. James' Originalversion erhitzt werden sollen. Denn neben der jugendfreien Version solle es eine an den Start gehen, die ab 18 freigegeben ist. Ob bei jener dann die Peitschen ordentlich knallen, erfahren wir am 15. Februar 2015.

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