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VOD: Ruinieren Netflix und Co. das Privatfernsehen?

Streaming-Dienste werden immer beliebter. Egal ob Netflix, Maxdome oder Amazon Video - immer mehr Menschen entscheiden selbst, wann und wo ihre Lieblingsserien und -filme laufen. Doch was bedeutet das für die Fernsehsender?

VOD: Ruinieren Netflix und Co. das Privatfernsehen?
Kevin Spacey hat gut lachen: Seine Serie "House of Cards" erziehlt hohe "Einschaltquoten". / Netflix

70 Millionen Menschen auf der ganzen Welt nutzen schon das Video-on-Demand-Prinzip: Fernsehen nach Wunsch. Und es werden noch mehr. In einer Studie aus Amerika fand das Unternehmen „RBC Capital Markets“ heraus, das fast ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung einen Netflix-Account besitzt. Mehr als die Hälfte der Einwohner nutzt mindestens einmal im Jahr einen Streaming-Dienst.

 

Amazon auf Platz eins

Während in Amerika Netflix ganz klar Marktführer ist, führt Amazon Video hierzulande die Liste der beliebtesten Streaming-Anbieter an. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Video-on-Demand-Angeboten spürbar an. Während vor zehn Jahren in Deutschland noch kaum ein Haushalt Filme und Serie auf Abruf nutzten, sind es heute fast 30% der Deutschen. Tendenz steigend.

Zur gleichen Zeit sinken die Zuschauerzahlen der Privatfernsehanbieter. Vor allem zur Prime-Time waren weniger Zuschauer als noch in den Jahren zuvor zu verzeichnen. Diese Tendenz scheint auch durch die Absetzung vieler Eigenproduktionen aus dem Hause ProSiebenSat.1 Media bestätigt zu werden. Weder „Newtopia“ noch „Mila“ haben die Quoten erbracht, die erwartet wurden. Doch vielleicht gelingt der Sendegruppe im nächsten Jahr ein Hit. RTL macht es derzeit mit der Serie „Deutschland 83“ vor.



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