Fernsehen

"Married at First Sight": Fremde Menschen heiraten in neuer SAT.1-Show

Statt "Liebe auf den ersten Blick", heißt es für vier Kandidaten einer neuen Kuppel-Show bald "Heirat auf den ersten Blick". In "Married at First Sight" begegnen sich Wildfremde erstmals vor dem Altar.

Married At First Sight
Erstes Date vorm Traualtar? In "Married at First Sight" verzichten die Kandidaten auf Romantik. / Getty Images

Traumhochzeit extrem: Für ein neues TV-Format verzichten Braut und Bräutigam künftig auf erste Dates, Kennenlernphase, die gemeinsame Wohnung und eine standesgemäße Verlobung. In der aus Dänemark stammenden Show "Married at First Sight" treten zwei völlig Fremde vor den Traualtar und geben ihrem unbekannten Gegenüber vor laufenden Kameras das "Ja"-Wort. Platz für Romantik und Zeit zum Verlieben bleibt den risikofreudigen Kandidaten da nicht.

Der Sender SAT. 1 glaubt trotzdem an den Erfolg. Offiziell verkündete die zuständige Media AG "Red Arrow": "Es stimmt, ProSiebenSat1 TV Deutschland hat sich die Rechte an 'Married at First Sight' gesichert. Wir prüfen aktuell, wie wir dieses Programm inhaltlich in Deutschland umsetzen können."

Und tatsächlich scheint das Interesse an den Spontan-Hochzeiten größer als erwartet. Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel hätten sich bereits über 200 Kandidaten gemeldet. Aus dieser Vielzahl an Bewerbern habe ein Team aus Paartherapeuten und Pastoren eine Auswahl getroffen und somit das Schicksal der Heiratswilligen besiegelt. In der ersten Sendung sollen gleich zwei Paare vor den Altar treten.

Ab Winter wird die Kuppel-Show im Programm von SAT. 1 zu sehen sein. Ob die Paare bis zu diesem Zeitpunkt noch zusammen sein werden? In Dänemark, wo "Married at First Sight" große Quoten-Erfolg verzeichnen konnte, wurden alle geschlossenen Anonym-Ehen wieder annulliert.

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