Kino

Kirsten Dunst beklagt Selfie-Sucht der Fans

Selfies machen, bei Facebook oder Instagram posten und Likes sammeln – so ließe sich der Social-Media-Wahn unserer Generation treffend beschreiben. Hollywoodstar Kirsten Dunst übt jetzt in Form eines kleinen Films heftige Kritik an diesem neuen Gesellschaftsphänomen.

Kirsten Dunst-Selfie
Kirsten Dunst-Selfie (Matthew Frost/Aspirational) Matthew Frost/Aspirational

In dem kurzen Video trifft die 32-jährige auf zwei junge Mädchen, die sie dreist vor die Kamera zerren, sich neben dem Star in Pose werfen und wie im Rausch Selfies von sich und der Schauspielerin („Die zwei Gesichter des Januars“) schießen.

Als Kirsten Dunst fragt, ob sie vielleicht Fragen an sie hätten, schauen die Mädchen sie nur verständnislos an. Nach kurzem Überlegen fällt ihnen dann aber doch noch etwas ein: „Kannst du mich taggen?“ Ehe Kirsten Dunst weiß, wie ihr geschieht, sitzen die Girls schon wieder in ihrem Auto und rasen davon. Während der Fahrt werden sofort die Foto-Trophäen in den einschlägig bekannten sozialen Netzwerken gepostet.

Dunst und Regisseur Matthew Frost wollen mit dem Film auf den besorgniserregenden Trend aufmerksam machen, dass Facebook-Likes heutzutage mehr zu zählen scheinen als der persönliche Austausch mit den Menschen. An einem Gespräch hat Generation Selfie offenbar kein Interesse mehr. Was waren das noch für gute alte Zeiten, als die Fans nur ein Autogramm von ihrem Idol und ein paar Worte wechseln wollten?



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