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Sommer 1944: Die Offensive der Roten Armee hat der deutschen Wehrmacht und ihren Soldaten übel zugesetzt: 350 000 Tote und Gefangene, mehr als in Stalingrad. In Moskau werden die deutschen Gefangenen zur Schau gestellt. Bei denen, die noch in deutscher Uniform für Führer, Volk und Vaterland kämpfen, wächst die Angst, dass sie bald das Schicksal ihrer Kameraden teilen könnten. Einige beschließen mit dem Mut der Verzweiflung zu desertieren - trotz drakonischer Strafen. Auch, weil sie die Verbrechen hinter der Front nicht länger mitmachen wollen. Was dachten diejenigen, die desertierten? Was ließ die anderen weiterkämpfen?
Darüber berichten auch in diesem Teil der Dokumentation Augenzeugen. Viele Deserteure werden zum Tode verurteilt, manche werden in ein so genanntes "Strafbataillon" überstellt. Dort erwarten sie so genannte "Himmelfahrtkommandos". Für Soldaten der Strafbataillone haben die eigenen Kommandeure kein Mitleid. Doch ein Überlaufen zu den Sowjets kommt selbst für diese Soldaten kaum in Frage. Zu groß ist die Angst vor russischer Kriegsgefangenschaft.
Die deutschen Soldaten haben noch einen Angstgegner: die Partisanen. Im Lauf des Krieges sind sie zu einer echten Bedrohung für die deutschen Besatzer geworden. Doch auch die einzelnen Partisanengruppen waren sich nicht immer einig in ihren Zielen. Und es gab offenen Antisemitismus unter ihnen. Die Rote Armee kannte hingegen nur noch ein Ziel: Berlin. Wie der Krieg, der von Deutschland ausging, in Berlin sein Ende findet, auch darüber berichten Augenzeugen am Ende der Dokumentation.
Unsere Mütter, unsere Väter - Die Dokumentation 2013-03-03T09:06+1:00 4
TV Movie
| Filmcrew |
| Autor |
Anja Greulich |
| Autor |
Steffi Schöbel |
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