Mit Wollmütze, aber ohne große Bühnenshow

So will Roman Lob beim ESC gewinnen

Ob das gut geht? Oder vielleicht eher untergeht? Roman Lob verrät, wie er die Herzen Europas erobern will. Allerdings setzt er da auf ein echtes Kontrastprogramm und bricht mit Traditionen....

Konfetti, Lichteffekte, 100 heiße Tänzerinnen und eine einstudierte Choreographie? Auf all das will Roman Lob beim ESC verzichten. Wohl aber nicht auf seine Wollmütze, die inzwischen zu einem Markenzeichen geworden ist. Oh, nein, ganz ohne Tamtam? Nicht mal ein bisschen die Hüften schwingen?
 
„Das geht bei mir gar nicht. Ich bin alles andere als der Wahnsinnstänzer”, erzählt Roman Lob im Interview mit der ‘Mainpost’. “Ich versuche, mit meiner Stimme zu punkten, ich selbst zu sein und ganz cool, ganz entspannt zu bleiben.”
 
Hm, ob er da die Chance hat, die Nummer eins beim Eurovision Song Contest zu werden? Schließlich ist dieses Event dafür bekannt, besonders bunt, schrill und sexy zu sein. Lob sieht das Ganze nicht so verbissen: “Man ist natürlich da, um das Ding nach Hause zu holen. Aber die Zeit nach dem ESC wird für meine Karriere wichtiger als der ESC selbst. Man muss bereits weiter denken.”
 
Genau, lieber etwas tiefer stapeln und freuen, wenn’s dann doch klappt. Denn als Favorit wird Lob eh nicht gehandelt. Da müsste er erst an der dunkelhaarigen schwedischen Schönheit Loreen und an den russischen Omis „Buranowski-Babuschki“ vorbei. Wettbüros sehen den deutschen Act auf Platz 10 von 26.
 
Am Samstag, 26. Mai werden wir sehen, ob Lob mit seinem Titel „I’m standing still“ Europa ohne viel Brimborium überzeugen kann – und vielleicht ja doch auf Platz 1 landet.
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