Hollywood-Star Rachel Weisz im TV Movie-Interview

Rachel Weisz: Sie ist Frau Bond

Mann, hat die Glück! Privat schnappte sich Schauspielerin Rachel Weisz 007. Im Kino macht sie mit Superagent Jason Bourne rum. Die Frau mussten wir sprechen

Ihre Hochzeit mit Daniel Craig war heimlich, überraschend – und ein Schock für Millionen weibliche Bond-Fans: Angelt sich diese Engländerin doch sexy Raubein 007! Grund für TV Movie, mal bei Rachel Weisz (42) nachzufragen, ob das wirklich nötig war mit dem Trauschein. Hat sie doch damit all unsere begehrlichen Superspion-Träume zerstört! Natürlich wollten wir auch wissen, wie es ist, dem eigenen Gatten im Geheimagenten-Business Leinwand-Konkurrenz zu machen – schließlich kommt Rachel Weisz mit "Das Bourne Vermächtnis“ rund sechs Wochen vor "Skyfall“, dem neuen Bond-Thriller, ins Kino…

TV MOVIE: Frau Weisz, Sie haben vor gut einem Jahr zum ersten Mal geheiratet. Ist dieses Stück Papier tatsächlich so wichtig?

RACHEL WEISZ: Ich finde es sehr bedeutend. Und auch die Hochzeit als Zeremonie ist etwas Besonderes. Ich liebe es, verheiratet zu sein; es gefällt mir besser als die "wilde Ehe" in meiner vorherigen Beziehung.

TV MOVIE: Dann sind Sie wohl ein Familienmensch…

RACHEL WEISZ: Ja, ich versuche immer, alle bei mir zu haben. Wenn das nicht geht, wird geskypt.

TV MOVIE: Reden Sie mit Ihrem Mann viel über den Job?

RACHEL WEISZ: Nein, gar nicht. Wir mögen beide unsere Arbeit, aber die Schauspielerei ist ein ziemlich langweiliges Gesprächsthema.

TV MOVIE: Dann hat Superagenten-Ikone Daniel Craig Ihnen also gar keine Tipps gegeben für Ihre Rolle im Superagenten-Film "Das Bourne Vermächtnis"?

RACHEL WEISZ: Nein, ich spiele ja keine Spionin, sondern eine Wissenschaftlerin. Das Einzige, was ich im Rachel Weisz Film tun muss, ist rennen, und der Einzige, der mir einen Rat gab, war Hauptdarsteller Jeremy Renner. Er sagte mir, dass Frauen beim Laufen oft die Füße nach außen drehen; das läge an ihren breiten Hüften. Er sagte, wenn ich nicht wie ein kleines Mädchen rennen wolle, solle ich meine Füße gerade halten. Den Tipp habe ich beherzigt.

TV MOVIE: Im Film geht es unter anderem um die Möglichkeit, das menschliche Leben zu verlängern. Finden Sie so etwas in Ordnung?

RACHEL WEISZ: Ja, denn unser Körper scheitert gerade dann, wenn wir weise werden. Eine Lebensspanne von 150 Jahren fände ich gut. Dann könnten wir diese weisen Jahre länger auskosten. Allerdings wäre die Welt dann total überbevölkert – ein großes Problem.

TV MOVIE: Verstehen Sie eigentlich, wovon Sie als Wissenschaftlerin im Film reden?

RACHEL WEISZ: Ich habe keine Ahnung, was ich sage! Ich brauchte eine Ewigkeit, um die Zeilen auswendig zu lernen, und nichts davon ist hängengeblieben. Aber zum Glück muss man als Schauspieler ja nur so tun, als ob man alles kapiert.


INTERVIEW: Rachel Weizs
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