Shia LaBeouf
Starportrait -
Hundeblick, Babyface, Justin-Timberlake-Gedenkfrisur... Auffällig an Shia LaBeouf (25) ist nur seine Durchschnittlichkeit. Star-Appeal? Von wegen! "Ich weiß, dass ich kein Adonis bin", sagt Shia von sich.Trotzdem, als wir den Nachwuchsstar – der gerade mit dem dritten "Transformers"-Streifen die Kino-Charts stürmt – im Four Seasons Hotel in Beverly Hills treffen, verschlägt es uns die Sprache. Fester Händedruck, smartes Lächeln und der Stil des jungen James Dean. Mann, ist der cool! "Geschenk Gottes" heißt Shia (Hebräisch) übersetzt – und das ist er besonders für die Hollywood-Bosse. Gleich zwei Mal in Folge belegt er laut US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" Platz 1 der "lukrativsten Stars". Für jeden Dollar, den die Studios in den Charmebolzen stecken, fließen im Schnitt 81 Dollar zurück in die Kasse. Der Junge ist eine Goldgrube – und spottbillig! An den ersten beiden "Transformers"-Streifen verdient er gute 5,75 Millionen Dollar. Aber die Studios streichen dafür das 260-Fache (1,5 Milliarden Dollar) seiner Gage wieder ein. Zum Vergleich: Weil Johnny Depp Rekordsummen von bis zu 55 Millionen Dollar kassiert, beträgt sein Wechselkurs lediglich 1:18 Dollar. Gerade das Geld lockt Shia nach Hollywood. "Ich komme von ganz unten", erzählt er. Aufgewachsen in einem Armenviertel in Los Angeles, verkauft er mit drei Jahren Hotdogs am Straßenrand – als Clown mit roter Nase und XXL-Schuhwerk. Zu Hause gibts weniger zu lachen. Sein Vater baut Marihuana an, ist heroinabhängig. Mit zehn Jahren reicht es Shia! Er will nach Hollywood, Kohle scheffeln. Also schnappt er sich die "Gelben Seiten" und ruft den erstbesten Agenten an. Mit Erfolg! Nach kleineren Rollen wird er 1999 Star der Disney-Serie "Eben ein Stevens". "Hätte ich kein Geld verdient, um das Leben meines Vaters zu verbessern, hätte ich ihn jetzt nicht mehr", sagt er. Seinen Durchbruch verdankt Shia keinem Geringeren als Hollywood-Gigant Steven Spielberg. Er verschafft Shia Hauptrollen in "Disturbia" und "Transformers". "Das ist wie ein Orgasmus, der einen Monat anhält", so Shia. Kurz darauf lernt er Regisseur Oliver Stone ("Wall Street: Geld schläft nicht") kennen und steht im vierten "Indiana Jones" neben Harrison Ford vor der Kamera. Mit jeder Top-Rolle steigert der Jungstar seinen Marktwert. Für „Transformers: Dark of the Moon“ konnte er bereits 15 Millionen Dollar Gage einsacken. Zwar sinken damit seine Siegeschancen für die nächste "Forbes"-Liste, aber dafür klingelts endlich in der eigenen Kasse... Shia LaBeouf: 25, Goldesel, Familienretter – und kein bisschen langweilig!













