Reese Witherspoon
Starportrait -
Laufender Meter? Klare Sache - sie misst nur 1,56 Mter. Oscar-Star? Positiv. Seit "Walk the Line" gehört Reese Witherspoon zu Hollywoods A-Liga. Aber krisengebeutelt?! Rosige wangen, ein "Ich liebe die ganze Welt"-Lachen: Als wir sie treffen, strahlt sie aus allen Knopflöchern - nur dass ihr Minikleid keine unnötigen Öffnungen aufweist. Grund zur Freude hat die Aktrice derzeit allemal: Nach fast dreijähriger Leinwandabstinenz war sie 2011 mit zwei Filmen ("Woher weißt Du, dass es Liebe ist" und "Wasser Für die Elefanten") im Kino zu sehen. Und dann bekam das Hollywood Sweetheart jüngst noch von ihrem Ex-Agenten Jim Toth den Verlobunsring angesteckt. Die Hochzeit fand am 26. März 2011 statt. Doch so simpel wie in ihren oft zuckersüßen Komödien war Witherspoons Leben lange nicht: Sie watete durch eine tiefe Sinnkrise, bevor sie das Glück willkommen heißen konnte. Liebe kommt und geht "Die 30er sind eine grundlegende Zeit für Veränderung", sagt sie und zwirbelt nachdenklich eine ihrer Goldsträhnen. "Du fragst dich, welchen Weg dein Leben nehmen soll, ob du mit der richtigen Person zusammen bist - und ob du du richtigen Entscheidungen getroffen hast." Davon musste Reese Witherspoon in den letzten vier Jahren einige fällen: 2006 zum Beispiel als sie nach sieben Jahre Ehe mit ihrem Kollegen Ryan Phillippe ("L.A. Crash") die Scheidung einreichte - obwohl ihr Sohn gerade mal drei Jahre alt war. Die Klatschpostillen sezieren dieses Ereignis ebenso genüsslich wie ihren neuen Liebes- und Familienversuch mit Seelentröster Jake Gyllenhaal ("Love and other Drugs") - auch der zum Scheitern verzrteilt wird. Den Schmerz weglächeln Doch was die Mimin aus all ihren zumeist naiv-optmistischen Filmne gelernt hat ist, sich niemals unterkriegen zu lassen. "Ich fühle mich nicht schlecht wegen der Dinge, die ich durchgemacht habe - das ist alles Teil meiner Lebensreise", so Witherspoon. Und ergänztaugnzwinkernd: "Außerdem habe ich ein Kurzzeitgedächtnis für schmerzvolle Erfahrungen." Das klingt ein wenig nach ihrer Kultrolle als vermeintlich unbedarfte Elle in "Natürlich blond" - nur mit zehn Jahren Reife. Doch jetzt soll das Hadern ein Ende finden, Witherspoons vorgezogene Midlife-Crises scheint mit der neuen Beziehung überwunden: "Seit ich Jim kenne, fühle ich mich mit mir selbst wohl", bekennt sie. Es scheint, als ob auch ihr Privatleben nun das Happy End bekommt, das fetser Bestandteil ihrer Filme ist. Sie verlässt das Kapitel ihres Umbruchs mit einem strahlenden Lächeln - und dies zaubert sie in allen Rollen auch dem Zuschauer ins Gesicht.











