Pénelope Cruz im TV Movie-Interview

Pénelope Cruz: "Ich liebe Putzen"

Erst Mama, jetzt Hure – für Regisseur Woody Allen macht Penélope Cruz alles. Hier verrät sie den Grund, spricht über Ärzte und Arbeit

Die Babypause währte nur kurz: Eineinhalb Jahre nach der Geburt von Sohn Leo legt Penélope Cruz (38) längst wieder richtig los im Job. In Woody Allens neuer Komödie "To Rome With Love“ bietet sie erotische Dienstleistungen an. Und damit Leo von Mama und Papa Javier Bardem (ab 1.11. als Bond-Gegner in „Skyfall“ zu sehen) gemeinsam betreut wird, steht das Ehepaar Cruz-Bardem demnächst zusammen in Ridley Scotts Thriller "The Counselor" vor der Kamera.

TV MOVIE: Frau Cruz, Sie sehen frisch aus. Ihr Kleiner scheint pflegeleicht zu sein.

PÉNELOPE CRUZ: Ich bekomme kaum Schlaf, aber ich genieße jede Minute! Mutter zu sein ist das Schönste, was einer Frau passieren kann. Ich habe mehr Liebe, mehr Freude und ich denke weniger an mich. Das ist wunderbar!

TV MOVIE: Mit Kind kleben Ihnen die Paparazzi nun noch dichter an den Fersen…

PÉNELOPE CRUZ:  Deshalb ändere ich aber nicht meine Gewohnheiten. Diese Kontrolle möchte ich den Paparazzi auf keinen Fall geben. Glücklicherweise lebe ich sowieso ein eher ruhiges Leben und bin am liebsten zu Hause.

TV MOVIE: Dennoch scheint Sie ein Hausfrauendasein nicht so recht zu erfüllen…

PÉNELOPE CRUZ: Ich liebe alles, was ich im Haus tun kann: kochen, putzen, waschen, Windeln wechseln. Ich bin die perfekte Hausfrau und wahnsinnig stolz darauf. Meine Schwester hält mich für völlig bekloppt…

TV MOVIE: Bedeutet das, dass wir Sie demnächst weniger auf der Leinwand sehen?

PÉNELOPE CRUZ: Ich werde höchstens ein bis zwei Filme pro Jahr drehen, das steht fest. Früher habe ich ununterbrochen gearbeitet, das hat mir keinen Spaß gemacht. Ich bin lieber mit meiner Familie zusammen, das ist das Wichtigste.

TV MOVIE: Mit Woody Allen haben Sie bei "To Rome With Love“ zum zweiten Mal gedreht…

PÉNELOPE CRUZ: Ja, er schrieb die Rolle für mich und schickte mir das Drehbuch per Kurier. Das macht er immer so: Der Bote wartet draußen, man hat 30 Minuten Zeit zum Lesen, dann klopft es, und man muss das Buch zurückgeben. Ich las und wusste sofort, dass ich die Rolle haben wollte. Woodys Bücher sind wundervoll; es ist hart, sie wieder herzugeben.

TV MOVIE: Ist es wahr, dass Sie alle beide ziemliche Hypochonder sind?

PÉNELOPE CRUZ: Ja, Woody und ich reden über nichts anderes als Ärzte und Krankheiten. Das haben wir gemeinsam.


INTERVIEW: Helen Höhne
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