EINSTEIGER-NOTEBOOKS haben heute trotz günstigem Preis schon Intels zweite Chip-Generation "Core i3 / Core i5" an Bord. TV Movie hat vier aktuelle Modelle getestet.
Asus X53E-SX103V
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Einen prominenten Auftritt liefert das schicke Asus X53E mit seinem bronzefarbenen Aluminium-Gehäuse |
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ca. 520 EURO |
Mit 15,6-Zoll-Display (39,6 cm) und der daraus resultierenden Gehäusegröße fällt das Asus etwas wuchtig aus. Schade, dass Asus dem LED-beleuchteten Bildschirm nicht mehr Auflösung gönnt: Die Pixelzahl liegt bei 1366 x 768. Kein schlechter Wert, aber zu wenig für Full-HD-Wiedergabe. Erfreulich ist die großzügige 500-GB-Festplatte, auch die weitere Ausstattung des Asus kann sich sehen lassen. Zur Grafik-Erzeugung setzt er wie alle nun folgenden Kandidaten auf Intels „HD-Grafik 3000” – die stärkere von zwei Grafik-Varianten, die direkt in den Core-i-Prozessoren der neuesten Generation steckt. Sie spart Kosten und Stromverbrauch; ihre Leistungen haben ein Niveau, das noch vorzwei Jahren nur separate Grafik-Prozessoren erreichten. Für Büro, Internet und Multimedia inklusive HD-Wiedergabe völlig ausreichend, nur anspruchsvolle Spieler brauchen mehr.
Acer Aspire 3750-2414G
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Ein Platzsparer mit 13,3 Zoll-Display und bescheidenen 2,1 Kilo Gewicht ist das Acer Aspire 3750 – bestens geeignet für Vielreisende. |
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ca. 600 EURO |
Dem kleinen, LED-beleuchteten Bildschirm ist seine Auflösung von 1366 x 768 Pixel völlig angemessen, die Rechen- und Grafikleistung sind den Mitbewerbern von Asus und -Toshiba absolut ebenbürtig. Lobenswert ist die große 500-GB-Festplatte, und sogar eine der neuen, superschnellen „USB 3.0”-Buchsen hat Acer eingebaut (wie auch der MSI). An ihr lassen sich etwa schnelle externe Speicherlaufwerke anschließen. Die weitere Ausstattung entspricht dem (guten) Durchschnitt dieses Testfelds. Auf -die Camcorder-Buchse „Firewire”, einen Erweiterungs-Slot oder einen digitalen Audio-Ausgang müssen Acer-Käufer allerdings ebenso verzichten wie Besitzer aller anderen hier getesteten Mobilrechner. Bemerkenswert: Im -grafikintensiven Testprogramm 3DMark06 holt Acer mehr Punkte als die anderen Notebooks mit Intels „HD-Grafik 3000”. Das lässt auf eine Ausrüstung mit besonders schnellem Grafikspeicher schließen.
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Toshiba Satellite L755-14P
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Noch ein eher vollschlankes Notebook, das aber viel Leistung bietet und klare Stärken im Bereich Kommunikation hat. |
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ca. 700 EURO |
Toshiba tendiert bei Bildschirm- und Gehäusegröße wieder zum anderen Extrem und verbaut in seinem 2,5-Kilo-Notebook ein 15,6-Zoll-Display (39,6 cm).Gut ist auch hier die besonders gleichmäßige und stromsparende LED-Hintergrundbeleuchtung, ein wenig knausrig wirkt die angesichts der großen Displayfläche eher geringe Auflösung von 1366 x 768 Pixel. Auch im Satellite L755-14P steckt eine große 500-GB-Festplatte. Rechen- und Grafikleistung fallen dank Core-i5-Chip und „HD Graphics 3000” klassentypisch gehoben aus. Als einziger Kandidat im Testfeld hat der Toshiba den Kurzstreckenfunk „Bluetooth” bereits in der brandneuen Version 3.0 an Bord. Davon profitieren etwa drahtlose Verbindungen zu Handys. Die auch bei den anderen Kandidaten zu findende WLAN-Funktion nach 11n-Standard (bis 200 Mbps) und eine Gigabit-Netzwerkbuchse komplettieren die gute Kommunikations-Ausstattung. Eine Besonderheit ist die Gesichtserkennung über die eingebaute Webcam, die den Rechnerauf Wunsch für Fremde sperrt.
MSI A6400-Ci303S
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Etwas weniger Leistung als die Mitbewerber - aber immer noch genug davon. Und im Gegenzug eine klare Budget-Empfehlung. |
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ca. 480 EURO |
Als einziger Kandidat in diesem Testfeld tritt das MSI mit der etwas schwächeren Core-i3-CPU an. Diese ist dennoch stärker als viele ältere Prozessoren. Ohne die Verdopplung der internen Berechnungsabläufe in jedem der beiden Kerne („Hyperthreading”) wie sie der auf vier „virtuelle Kerne” kommende Core i5 bietet, büßt er aber Rechenleistung ein – und das schlägt sich in geringeren Leistungs-Messwerten nieder. Für Office oder Internet ist das überhaupt nicht dramatisch, im direkten Vergleich landet der MSI A6400 so aber auf dem letzten Platz. Allerdings ist das Gerät auch mit 430 Euro (Straßenpreis) das Günstigste im Testfeld. Dafür gibts ein 15,6-Zoll-Display (39,6 cm), zwei USB-3.0-Buchsen, eine 320-GB-Festplatte und alle wichtigen Ausstattungsmerkmale dieser Preis- und Leistungsklasse. Zudemgefällt der MSI mit cleveren Details: Eine spezielle Aufhängung („Festplatten-Airbag”) schützt das Speicherlaufwerk, die Option „Fastboot” beschleunigt den Windows-Start, und „TimeStamp” erlaubt schnelle Backups.