Fernsehen

"Tatort" heute: Ermittler, Inhalt, Wiederholung

Mark Waschke und Meret Becker für Tatort Berlin
Mark Waschke und Meret Becker als Ermittlergespann Karow und Rubin / Getty Images

Lust auf den „Tatort“ heute? Wir haben alle Infos über Stadt, Ermittler und Ausstrahlung für euch zusammengefasst und sagen, warum sich der neue Fall lohnt.

 

 „Tatort“ heute in… Berlin

Am Pfingsmontag wird mal wieder im "Tatort" in der Haupstadt ermittelt. Nachdem die ersten vier Fälle des Berliner Teams rund um die dunkle Vergangenheit von Kommissar Karow noch aufeinander aufbauten, wird hier erstmals ein davon losgelöster Fall behandelt.

 

„Tatort“ heute: Die Stadt und ihre Ermittler

Seit 2015 ermitteln die Kommissare Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) in der deutschen Haupstadt. Die Berliner Spürnasen machen vor allem durch ihre Eigenheiten von sich reden: Nina Rubin liebt das Berliner Nachtleben, was neben ihrem zeitaufwendigen Job zur ein oder anderen Krise mit Ehemann Viktor führt. Mit ihm hat sie zwei gemeinsame Söhne. Robert Karow genießt seine Unabhängigkeit. Wie die ersten Fälle bereits zeigten, umgibt den Kommissar eine geheimnisvolle Aura, die besonders mit seiner bewegten Vergangenheit in Verbindung steht. Er ist weder Frauen, noch Männern abgeneigt und lebt seine sexuellen Freiheiten vollends aus.

 

 „Tatort“ heute: Inhalt

In einer Laube wird die verkohlte Leiche von Enno Schopper gefunden. Die Kommissare Rubin und Karow finden heraus, dass der Gesamtschullehrer erst erschlagen und daraufhin angezündet wurde. Wurde die Tat aufgrund von Diskriminierung begangen? Enno Schopper war schwul. Sein Ehemann, Armin (Jens Harzer), berichtet von Übergriffen homophober Jugendlicher mit Migrationshintergrund. War der Mord etwa doch ein Racheakt? Darüber hinaus gibt es nämlich Gerüchte, der Tote habe seinen Schüler Duran (Justus Johanssen) auf der Toilette sexuell bedrängt.Seitdem ist der Junge verschwunden. Die Ermittler stehen vor einem kniffligen Rätsel.

 

„Tatort“ heute: Kommentar

Zuletzt gab es Gerüchte, die Arbeit des Tatort-Teams solle nach nur vier Fällen ein verfrühtes Ende finden. Der Grund: heftige Kritik an der Plasibilität der letzten Fälle und eine mangelnde Quote. Zum Glück nur leere Worte, denn hier gelingt den Ermittlern mal wieder ein richtig starker Fall. Die nach wie vor aktuelle Thematik von Schwulenhass und Homophobie im Allgemeinen, wird hier wieder befeuert, ohne dabei ausschließlich anzuklagen. Vielmehr bekommen die Zuschauer einen spannenden Fall geliefert, der tief berührt und nicht nur durch das extravagante Ermittlergespann besticht, sondern vor allem durch die großartige Leistung von Jens Harzer, der bereits im Tukur-Tatort "Es lebe der Tod" (2016) eine schauspielerische Ausnahmevorstellung geleistet hat.

Fazit: Endlich mal wieder ein guter Tatort aus der Hauptstadt. Das Einschalten lohnt sich!

 

 „Tatort heute“: Ausstrahlung und Wiederholung

Zu sehen ist der "Tatort" diesmal am Montag, dem 5. Juni 2017, in der ARD. Wer das verpasst hat, schaltet einfach am Dienstag, dem 6. Juni, um 0.50 Uhr ein oder kann den „Tatort“ einen Monat lang in der ARD-Mediathek aufrufen.

 

Artikel: Greta Sophie Matthias



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