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Melt 2017: Eine Geburtstagsausgabe vom Feinsten!

Melt 2017 Festival
Ein Festival macht sich schön: Zum 20. Jubiläum des Party-Momente! Johannes Riggelsen/Melt 2017

Das Melt hat sich zum großen Jubiläum schick gemacht: Publikum, Live-Acts und das einzigartige "Ferropolis" zeigten sich von ihrer besten Seite!

Das Melt macht es einem wirklich nicht leicht sich zu verabschieden: Man torkelt Freudetrunken über dieses unglaublich hübsche Festivalgelände, blickt ein letztes Mal diesem Industrial-Charme ins Gesicht, nimmt noch einen kurzen Tanz beim "Sleepless Floor" mit und wirft spätestens nach dem nächtlichen Spaziergang entlang des Gremminer Sees einen letzten wehmütigen Blick auf Disco-Krähne, wummernde Bässe und die erleuchtete Kulisse von „Ferropolis“.

 

Von „Selektoren“ und „Bilderbuch“-Künstlern: Die Highlights des Melt 2017

Wo andere Festivals beim 20-jährigen Jubiläum schwere Geschütze auffahren und ihrem Publikum Headliner präsentieren, die schon längst ihren Zenit überschritten haben, lautet auch beim Melt 2017 das Motto: Die Kunst liegt im Entdecken und feinen Kuratieren. Passend dazu hat das legendäre Berliner Duo „Modeselektor“ wieder einmal die „Meltselektor“-Stage fest in ihrer Hand, auf der man auch am frühen Abend unglaublich feine Entdeckungen machen konnte: Eine davon war bspw. die israelische Künstlerin "Noga Erez" aus Tel Aviv, die mit lautstarken Bass-Attacken und ihrem feinen Gesang für Begeisterung sorgen konnte.

Bonobo Melt 2017
Wurden ihrem Headliner-Spot gerecht: Bonobo!          Christian Hedel/Melt 2017

Es ist beachtlich, dass es trotz aller elektronischen Wohlklänge auf den großen Bühnen mit bspw. HVOB am Freitag, Bonobo am Samstag oder SOHN am Sonntag, auch immer wieder Künstler ins Lineup schaffen, die einen krassen Kontrapunkt zum Festival-Standard setzen: Ben Frost sorgte auf der MeltSelektor-Stage mit seinem Brachial-Noise-Gewitter für offene Münder und durchgeschüttelte Trommelfelle während Kamasi Washington auf der Melt Stage eine Lehrstunde in Jazz-Improvisation gab. Auch Yung Hurns wunderbare Love Hotel Band sorgte für eine echte Charme-Offensive und die wohl bestmögliche Eröffnung des Festivals am Sonntag. Und folgerichtig wurde das Melt 2017 mit den legendären „Die Antwoord“ in seinen Grundfesten noch einmal richtig durchgeschüttelt bevor es zurück in die triste festivalfreie Zeit ging.

Die Antwoord Melt 2017
Ein Sprung ins Glück: Die Antwoord          Matías Altbach/Melt 2017
 

Viele "Melt 2017"-Wiederholungen bei ARTE Concert

Um sich ein kleines Stück dieses gigantischen Wochenendes zurückzuholen, präsentiert Arte in seiner „ARTE Concert“-Reihe einige ausgewählte Konzerte und DJ-Sets des Melt 2017. Darunter befinden sich auch große Highlights wie „Bonobo“, „HVOB & Winston Marshall“, „Bilderbuch“ oder eben besagter „Kamasi Washington“. Die Melt 2017-Highlights könnt ihr hier abrufen: "Melt 2017" bei Arte Concert

Selbstverständlich geht die Fete auch im kommenden Jahr in der „Stadt aus Eisen“ weiter: Das Melt 2018 findet zwischen dem 13. – 15. Juli 2018 in Gräfenheinichen statt.  
 

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