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Die Dokumentation macht in historischen Exkursen die Geschichte des Einsatzes von Musik zu Kriegszwecken deutlich und führt drastisch vor Augen - und Ohren - wie etwas eigentlich Reines und Schönes in den Händen von Militärstrategen und Folterknechten zu einer furchterregenden Waffe werden kann. Der Komponist Christopher Cerf, der über 200 Lieder für die Kindersendung "Sesamstraße" schrieb und herausfand, dass eins davon zu Folterzwecken missbraucht wurde, begab sich zusammen mit dem Filmautor Tristan Chytroschek auf eine dramatische Reise. Er wollte vor Ort erfahren, was seine Lieder und andere Musik mit Gewalt, Folter und Tod zu tun haben. So kam er auch nach Guantanamo und fand den ehemaligen Guantanamo-Häftling Moazzam Begg, der die psychologischen Qualen der Folter durch Musik eindringlich beschreibt. Um wirklich zu verstehen, was Musik Schreckliches in einem Menschen auslösen kann, wagt der Komponist einen Selbstversuch und begibt sich in die Position des Opfers.
Mit einem Sack über dem Kopf, allein in einer dunklen Zelle, wird er den Klängen der Folterer ausgesetzt. Cerfs Reise führt ihn auch auf ein Konzert der Rockband "Drowning Pool". Ihr Lied "Bodies" ist zu einer heimlichen Hymne der US-Soldaten im Irak und in Afghanistan geworden, wurde aber gleichzeitig zur Folter von Gefangenen eingesetzt.
| Mitwirkende |
| Regie |
Tristan Chytroschek
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| Autor |
Tristan Chytroschek |
| Mitwirkende |
Christopher Cerf |
| Mitwirkende |
Thomas Keenan |
| Mitwirkende |
Chris Arendt |
| Mitwirkende |
Nathalie Gosselin |
Weitere Ausstrahlungstermine- Es liegt keine Wiederholung zu dieser Sendung vor.