Will Smith im TV Movie-Interview
"Men in Black 3": Drei Männer jagen Aliens
Vier Jahre wars ruhig um ihn: Jetzt schlägt Will Smith wieder zu - und räumt in den 60ern mit Alien-Gesindel auf. Warum seine Zeitreise für Stress am Set sorgte, verrät der Star in TV Movie....
Was für eine Bilanz: 16 Filme mit Will Smith (43) wurden seit 1993 weltweit veröffentlicht – und jeder einzelne davon spielte im Schnitt sagenhafte 336 Millionen Dollar ein! Bis 2008. Nach dem Drama "Sieben Leben“ verabschiedete sich der rappende Schauspieler von der Leinwand – so lange wie noch nie seit Beginn seiner Karriere als "Der Prinz von Bel-Air". Jetzt meldet der Hit-Garant sich endlich zurück: In seiner Paraderolle als "Man in Black" reist Will Smith diesmal in die Sixties zurück, um seinen Partner K zu retten – und gleichzeitig eine Alien-Invasion abzuwenden.
Das Comeback ist geglückt: "Men in Black 3" erreichte mit 415.000 Zuschauern auf Anhieb Platz 1 der deutschen Kino-Charts. In den USA spielte die Sci-Fi-Komödie 70 Millionen US-Dollar am Startwochenende ein und verdrängte den bisherigen Hit "Marvel's The Avengers" vom Thron. Mit den bereits geplanten Fortsetzungen seiner anderen Kassenfluter "Bad Boys", "Hancock“ und "I, Robot" steht fest: Will Smith wird die längste Blockbuster-Strähne in der Geschichte Hollywoods wohl auch in den nächsten Jahren nicht abreißen lassen. TV Movie traf den Star in Cancún, Mexiko, zum Interview.
TV MOVIE: Mr. Smith, Ihr letzter Film liegt ganze vier Jahre zurück. Wo waren Sie so lange?
WILL SMITH: Ich habe „Karate Kid“ produziert und mich auf die Karriere meiner Kinder und meiner Frau konzentriert. Jada (Pinkett Smith, Anm. der Red.) hatte viel mit ihrer TV-Serie "Hawthorne" (zu sehen freitags, 22.25 Uhr auf sixx, Anm. der Red.) am Hut, und ich spielte Hausmann!
TV MOVIE: Jetzt durften aber auch Sie wieder ran: Was macht den dritten "Men in Black“ aus?
WILL SMITH: Er ist wesentlich emotionaler als die ersten beiden Teile. Denn je älter Männer werden, desto emotionaler werden sie (lacht).
TV MOVIE: Sie sprechen da wohl aus Erfahrung?
WILL SMITH: Meine Tochter sagt immer: "Daddy darf auch mal weinen!“ Sie will nicht, dass ich meine Gefühle verstecke und hat mich zu einem echten Softie gemacht (lacht)! Diese weichere Seite wird man in "Men in Black 3" sehen.
TV MOVIE: Im Film reisen Sie ins New York der sechziger Jahre zurück…
WILL SMITH: Oh ja… und eins kann ich Ihnen verraten: Man sagt zwar immer, dass man nicht mit Kindern und Tieren arbeiten sollte, weil es zu schwierig sei. Aber Zeitreisen sind noch viel schlimmer! Wir haben uns ständig am Set gestritten, wie es in der Vergangenheit wirklich aussah. Jeder hatte eine andere Vorstellung vom Look der Sixties.
TV MOVIE: Wie reagierten Sie, als Sie hörten, dass Tommy Lee Jones als junger Agent von Josh Brolin ersetzt werden sollte?
WILL SMITH: Ich fand das total riskant! Agent K und Agent J passen wunderbar zusammen. Und warum etwas ändern, was gut funktioniert? Aber Barry (Sonnenfeld, der Regisseur, Anm. der Red.) wollte etwas Neues ausprobieren. Und das ist ihm besser gelungen, als wir alle gedacht hätten. Josh hat uns verstärkt und noch witziger gemacht!
TV MOVIE: Was ist das Erfolgsgeheimnis der Reihe?
WILL SMITH: Hinter den „Men in Black“ steckt mehr als nur ein paar Filme und gute Unterhaltung. Wir sind ein kulturelles Phänomen! Die schwarzen Anzüge und dunklen Sonnenbrillen repräsentieren Verschwörungstheorien, über die wir alle nachdenken.
TV MOVIE: Wie war es für Sie, nach so vielen Jahren auf einmal wieder vor der Kamera zu stehen?
WILL SMITH: Ich war echt eingerostet! Aber mittlerweile fühle ich mich wieder wie der Alte. Ich drehe gerade schon meinen nächsten Film, "After Earth". Und weil ich ungern von meiner Familie getrennt bin, spielt mein Sohn Jaden mit.
Das Comeback ist geglückt: "Men in Black 3" erreichte mit 415.000 Zuschauern auf Anhieb Platz 1 der deutschen Kino-Charts. In den USA spielte die Sci-Fi-Komödie 70 Millionen US-Dollar am Startwochenende ein und verdrängte den bisherigen Hit "Marvel's The Avengers" vom Thron. Mit den bereits geplanten Fortsetzungen seiner anderen Kassenfluter "Bad Boys", "Hancock“ und "I, Robot" steht fest: Will Smith wird die längste Blockbuster-Strähne in der Geschichte Hollywoods wohl auch in den nächsten Jahren nicht abreißen lassen. TV Movie traf den Star in Cancún, Mexiko, zum Interview.
TV MOVIE: Mr. Smith, Ihr letzter Film liegt ganze vier Jahre zurück. Wo waren Sie so lange?
WILL SMITH: Ich habe „Karate Kid“ produziert und mich auf die Karriere meiner Kinder und meiner Frau konzentriert. Jada (Pinkett Smith, Anm. der Red.) hatte viel mit ihrer TV-Serie "Hawthorne" (zu sehen freitags, 22.25 Uhr auf sixx, Anm. der Red.) am Hut, und ich spielte Hausmann!
TV MOVIE: Jetzt durften aber auch Sie wieder ran: Was macht den dritten "Men in Black“ aus?
WILL SMITH: Er ist wesentlich emotionaler als die ersten beiden Teile. Denn je älter Männer werden, desto emotionaler werden sie (lacht).
TV MOVIE: Sie sprechen da wohl aus Erfahrung?
WILL SMITH: Meine Tochter sagt immer: "Daddy darf auch mal weinen!“ Sie will nicht, dass ich meine Gefühle verstecke und hat mich zu einem echten Softie gemacht (lacht)! Diese weichere Seite wird man in "Men in Black 3" sehen.
TV MOVIE: Im Film reisen Sie ins New York der sechziger Jahre zurück…
WILL SMITH: Oh ja… und eins kann ich Ihnen verraten: Man sagt zwar immer, dass man nicht mit Kindern und Tieren arbeiten sollte, weil es zu schwierig sei. Aber Zeitreisen sind noch viel schlimmer! Wir haben uns ständig am Set gestritten, wie es in der Vergangenheit wirklich aussah. Jeder hatte eine andere Vorstellung vom Look der Sixties.
TV MOVIE: Wie reagierten Sie, als Sie hörten, dass Tommy Lee Jones als junger Agent von Josh Brolin ersetzt werden sollte?
WILL SMITH: Ich fand das total riskant! Agent K und Agent J passen wunderbar zusammen. Und warum etwas ändern, was gut funktioniert? Aber Barry (Sonnenfeld, der Regisseur, Anm. der Red.) wollte etwas Neues ausprobieren. Und das ist ihm besser gelungen, als wir alle gedacht hätten. Josh hat uns verstärkt und noch witziger gemacht!
TV MOVIE: Was ist das Erfolgsgeheimnis der Reihe?
WILL SMITH: Hinter den „Men in Black“ steckt mehr als nur ein paar Filme und gute Unterhaltung. Wir sind ein kulturelles Phänomen! Die schwarzen Anzüge und dunklen Sonnenbrillen repräsentieren Verschwörungstheorien, über die wir alle nachdenken.
TV MOVIE: Wie war es für Sie, nach so vielen Jahren auf einmal wieder vor der Kamera zu stehen?
WILL SMITH: Ich war echt eingerostet! Aber mittlerweile fühle ich mich wieder wie der Alte. Ich drehe gerade schon meinen nächsten Film, "After Earth". Und weil ich ungern von meiner Familie getrennt bin, spielt mein Sohn Jaden mit.
TV MOVIE: Zusammen mit ihm haben Sie auch "Das Streben nach Glück“ gedreht. Was halten Sie davon, dass er in Papas Fußstapfen tritt?
WILL SMITH: Ich finde es großartig! Er hat sich das selbst ausgesucht und auch Spaß daran. Wir versuchen immer, unseren Kindern Freiheit zu geben. Bereits als Zweijähriger durfte Jaden seine Wände selbst anmalen und Willow sich mit neun ihre Haare abschneiden lassen. Unser Ziel ist, dass sie selbst über ihr Leben entscheiden.
TV MOVIE: Ist das Showbusiness nicht zu hart für Kinder in so einem Alter?
WILL SMITH: Es ist auf jeden Fall sicherer als das Umfeld, in dem ich groß wurde! Als ich klein war, wurde einmal bei einem Basketballspiel neun Mal auf einen Mann geschossen – vor meinen Augen! Das werde ich nie vergessen.
TV MOVIE: Klingt echt brutal…
WILL SMITH: Ich wuchs mit sehr viel Gewalt und Tod auf. Im Gegensatz dazu sind meine Kinder sehr behütet. Sie gehen auch nicht zur Schule, sondern werden zu Hause unterrichtet.
TV MOVIE: Und sind ständig umgeben von Bodyguards!
WILL SMITH: Meine Kinder finden Leibwächter blöd und wollen keine, aber ich halte es für sicherer. Nur manchmal frage ich mich, ob sie zu abgeschirmt aufwachsen. Denn so gewalttätig meine Kindheit auch war, sie hat mir nicht geschadet. Sie hat mich stark gemacht und mir eine dicke Haut verpasst. Ich weiß nicht, ob meine Kinder jemals eine haben werden.
TV MOVIE: Sind Sie ein strenger Vater?
WILL SMITH: Nein. Aber ich habe Erwartungen, die meine Kinder erfüllen müssen. Ich sage ihnen zum Beispiel nicht, wann sie ins Bett gehen müssen, erwarte dafür aber, dass sie am nächsten Morgen ihre Pflichten erfüllen. Sie sollen lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen.
TV MOVIE: Könnten Sie sich einen vierten "Men in Black"-Teil vorstellen?
WILL SMITH: Solange die Idee gut ist, warum nicht. Nur darauf kommt es an! Ich würde in der Zukunft zwar lieber ernstere Rollen und in mehr Dramen spielen, aber "Men in Black" ist so eine solide Reihe, dass ich nicht abgeneigt wäre. Ich habe in diesen Filmen mehr als in allen meinen anderen gelernt!
INTERVIEW: Helen Höhne

















