Kardashians: Online-Petition fordert Boykott!

Die Reality-TV-Show „Keeping up with the Kardashians“ zeigt seit 2007 das glamouröse Leben der Socialites Kim (31), Kourtney (32) und Khloé (27). Jetzt fordern mehrere Organisationen den Boykott der Sendung!
Kritiker wollen den TV-Sender E! Entertainment dazu bewegen die Kardashians aus dem Programm zu kicken. Protest-Organisatorin Cyndy Snider sagte gegenüber 'Yahoo TV': „Wir finden, dass diese Shows größtenteils inszeniert sind und Eitelkeit, Habgier, Freizügigkeit, Obszönitäten und übertriebenen Konsum in den Vordergrund stellen.“ Mehr als 10 000 Menschen haben die Petition „No More Kardashian“ in den vergangenen zwei Wochen bereits unterschrieben.


Kardashian-Ruhm beruht auf Sextape

„Während manche die Show vielleicht als anspruchslose Unterhaltung oder ,Realitätssatire' sehen, ist es die traurige Wahrheit, dass viele junge Menschen zu dieser Familie aufschauen und ihr Auftreten und Verhalten danach richten“, kritisiert Snider das Format und merkt an: „Ich möchte Sie daran erinnern, dass der Ruhm der Kardashian-Familie hauptsächlich auf ein Sextape zurück zu führen ist, das 'versehentlich' an die Öffentlichkeit gelangte.“ Im gleichen Jahr, 2007, startete die Produktion der Reality-Show. „Keeping up with the Kardashians“ begleitet die Töchter des verstorbenen Promi-Anwalts Rob Kardashian durch ihren Alltag, der zwischen Beauty-Salon und Nachtclub stattfindet. Im August wurde Kim Kardashian vor laufenden Kameras mit Kris Humphries (27) getraut. Die Ehe hielt 72 Tage. Peinlich: Jetzt erst erscheint ein "Glücksinterview“ in der Zeitschrift „Marie Claire“, das Kim Kardashian kurz nach ihrer Trauung gegeben hatte. Darin schwärmt sie, dass sie die beste Zeit ihres Lebens habe. Kim bestreitet weiterhin, dass die Hochzeit nur ein PR-Gag war.
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