Action-Thriller "A Lonely Place to Die"

Im Wald droht der Tod

Im packenden Action-Thriller »A Lonely Place to Die« kämpfen fünf Bergwanderer in der Wildnis ums Überleben. Der Hinterwäldler-Horror hat im Kino lange Tradition.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass sich noch so viele Menschen in die freie Natur trauen, denn: Im (Film-)Wald wimmelt es vor grenzdebilen Axtmördern („Wrong Turn“), Killer-Kids („Eden Lake“) und wilden Bestien („The Breed“). Aber auch in Höhlen („The Descent“) und höheren Regionen („High Lane“) ist niemand vor Monstern und Kannibalen wirklich sicher.

Als Backwood-Horror werden Filme bezeichnet, in denen der Ausflug in die Natur bzw. aufs Land jäh zum Survival-Trip gerät. Vor allem zwei Filme leiteten den Siegeszug des „Hinterwäldler-Horrors“ ein: In „Beim Sterben ist jeder der Erste“ (1972) kommt es bei einer Kanutour in Georgia zu einem mörderischen Duell zwischen Städtern und Einheimischen. Und im Kultfilm „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974) endet für fünf Kids der Ausflug ins ländliche Texas am Fleischerhaken.

Der dauerhafte Erfolg der Backwood-Schocker liegt auf der Hand: Die Filme schüren die Urängste des in einer hoch technisierten Welt lebenden Großstadtmenschen vor der unbekannten und unberechenbaren Natur. Und vor den seltsamen Bewohnern des Waldes, sei es nun Mensch oder Tier.

Der Wald hat noch lange nicht genug: „A Lonely Place to Die“ folgen 2012 im Kino eine ganze Reihe von Backwood-Filmen wie „Hänsel und Gretel“, „The Cabin in the Woods“ – und der Klassiker schlechthin: „The Texas Chainsaw Massacre“, ein Remake in 3D.
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