TV Movie Interview
Hollywoods neue Julia Roberts
Emma Stone
In den USA ist "The Help" die Kino-Sensation 2011. Bei uns könnte es ebenso kommen – und das liegt auch an Hauptdarstellerin Emma Stone: Mit dem Drama ist sie in Hollywoods A-Liga angekommen!
Genug von Superhelden, pubertären Komödien, Ehe-Dramen? Sie haben Glück, denn jetzt kommt ein Film, der sich wirklich lohnt: „The Help“ bietet großes Gefühlskino mit warmem Humor und wunderbaren Schauspielerinnen. Der Überraschungshit spielte bei nur 25 Millionen Dollar Kosten allein in den USA 168 Millionen Dollar ein. Ein Sensationserfolg. Unsere Redaktion glaubt sogar: Selbst der Oscar ist möglich! Drei Gründe sprechen dafür.
Erstens: das Thema. Noch in den 60er-Jahren zogen schwarze Frauen in den Südstaaten die Kinder ihrer weißen
Herrschaften auf. Trotzdem hatten sie kaum eigene Rechte – sie durften nicht einmal die Toiletten ihrer Arbeitgeber benutzen...
Zweitens: die Story. Drei ungleiche Frauen wollen das Tabuthema anpacken, die Rechtlosigkeit der Schwarzen öffentlich machen. Doch für Jungautorin Skeeter (Emma Stone) und die beiden Hausmädchen Aibileen (Viola Davis) und Minny (Octavia Spencer) hat ihr Entschluss dramatische Folgen. Drittens: die Darstellerinnen. Besonders die Oscar-erprobte Viola Davis (Nominierung für „Glaubensfrage“) und Jungstar Emma Stone („Zombieland“) brillieren. Die 23-Jährige katapultiert sich mit ihrer Performance sogar zur heißesten Newcomerin des Jahres! Ihr neuer Mega-Blockbuster („The Amazing Spider-Man“, Kinostart: 3.7.2012) ist bereits abgedreht. Hollywood reißt sich um die außergewöhnliche Schönheit – und krönte sie zur „neuen Julia Roberts“. Wir trafen den feurigen Rotschopf zum Interview im Hamburger Park Hyatt Hotel.
TV Movie: Mrs. Stone, Sie werden als neue Julia Roberts gehandelt. Ein gutes Gefühl?
Emma Stone: Ehrlich gesagt, finde ich es seltsam. Schließlich lebt Julia Roberts noch. Und ich bin mir sicher, dass sie energisch widersprechen würde (lacht).
TV Movie: Haben Sie einen Lieblingsfilm mit ihr?
Emma Stone: Ich liebe „Pretty Woman“! Aber ich fand sie auch in „Notting Hill“ und „America’s Sweethearts“ toll. Sie ist einfach unglaublich. Also, ich sehe keine Gemeinsamkeiten zwischen uns.
TV Movie: Zumindest haben Sie beide rote Haare...
Emma Stone: Leider nicht mal das: Eigentlich bin ich blond. Für „Superbad“ hatte ich mir die Haare rot gefärbt – und blieb dabei. Meine Mum ist auch ein Rotschopf. Ich denke einfach, dass ich ihr so ähnlicher sehe. Ich fühle mich mit diesem Look einfach mehr wie ich selbst.
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TV Movie: Bisher waren Sie meist in Komödien zu sehen. Mit „The Help“ spielen Sie erstmals in einem Drama. War es eine besondere Herausforderung?
Emma Stone: Wenn ich ein Drehbuch lese, denke ich nicht über das Genre nach. Für mich gehts nur um die Story. Und „The Help“ ist einfach eine wundervolle Geschichte mit tollen Charakteren. Ich wollte unbedingt dabei sein!
Erstens: das Thema. Noch in den 60er-Jahren zogen schwarze Frauen in den Südstaaten die Kinder ihrer weißen
Herrschaften auf. Trotzdem hatten sie kaum eigene Rechte – sie durften nicht einmal die Toiletten ihrer Arbeitgeber benutzen...
Zweitens: die Story. Drei ungleiche Frauen wollen das Tabuthema anpacken, die Rechtlosigkeit der Schwarzen öffentlich machen. Doch für Jungautorin Skeeter (Emma Stone) und die beiden Hausmädchen Aibileen (Viola Davis) und Minny (Octavia Spencer) hat ihr Entschluss dramatische Folgen. Drittens: die Darstellerinnen. Besonders die Oscar-erprobte Viola Davis (Nominierung für „Glaubensfrage“) und Jungstar Emma Stone („Zombieland“) brillieren. Die 23-Jährige katapultiert sich mit ihrer Performance sogar zur heißesten Newcomerin des Jahres! Ihr neuer Mega-Blockbuster („The Amazing Spider-Man“, Kinostart: 3.7.2012) ist bereits abgedreht. Hollywood reißt sich um die außergewöhnliche Schönheit – und krönte sie zur „neuen Julia Roberts“. Wir trafen den feurigen Rotschopf zum Interview im Hamburger Park Hyatt Hotel.
TV Movie: Mrs. Stone, Sie werden als neue Julia Roberts gehandelt. Ein gutes Gefühl?
Emma Stone: Ehrlich gesagt, finde ich es seltsam. Schließlich lebt Julia Roberts noch. Und ich bin mir sicher, dass sie energisch widersprechen würde (lacht).
TV Movie: Haben Sie einen Lieblingsfilm mit ihr?
Emma Stone: Ich liebe „Pretty Woman“! Aber ich fand sie auch in „Notting Hill“ und „America’s Sweethearts“ toll. Sie ist einfach unglaublich. Also, ich sehe keine Gemeinsamkeiten zwischen uns.
TV Movie: Zumindest haben Sie beide rote Haare...
Emma Stone: Leider nicht mal das: Eigentlich bin ich blond. Für „Superbad“ hatte ich mir die Haare rot gefärbt – und blieb dabei. Meine Mum ist auch ein Rotschopf. Ich denke einfach, dass ich ihr so ähnlicher sehe. Ich fühle mich mit diesem Look einfach mehr wie ich selbst.
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TV Movie: Bisher waren Sie meist in Komödien zu sehen. Mit „The Help“ spielen Sie erstmals in einem Drama. War es eine besondere Herausforderung?
Emma Stone: Wenn ich ein Drehbuch lese, denke ich nicht über das Genre nach. Für mich gehts nur um die Story. Und „The Help“ ist einfach eine wundervolle Geschichte mit tollen Charakteren. Ich wollte unbedingt dabei sein!
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TV Movie: Hat es denn genauso viel Spaß gemacht wie eine Komödie?
Emma Stone: Ja, dafür hat Regisseur Tate Taylor gesorgt. Er hat uns ständig zum Lachen gebracht Ich kenne sonst niemanden, der es so gut mit den vielen Frauen am Set ausgehalten hätte. Auch das gute Südstaaten-Essen hat uns bei Laune gehalten. Am Ende hatten wir alle ein paar Kilo mehr auf den Hüften. Skeeter kämpft im Film verbissen für ihre Zukunft als Schriftstellerin.
TV Movie: Wofür würden Sie die Zähne zeigen?
Emma Stone: Ich weiß nicht, ob ich je den Mut hätte, mein Leben zu riskieren. Aber natürlich würde ich für meine Familie und Freunde alles Menschenmögliche tun!
TV Movie: Skeeter bricht mit Tabus... Gibt es für Sie No goes, zum Beispiel beim Dreh?
Emma Stone: Mein Motto ist: Sag niemals nie. Doch ich denke, mein Dad wäre ziemlich erschüttert, wenn ich eine Nacktszene drehe. Er würde nicht mehr mit mir reden.
TV Movie: So schlimm?
Emma Stone: Mit 16 hatte ich einige gewagte Gastauftritte in TV-Serien. Da war er richtig sauer und hat drei Wochen lang nicht mit mir gesprochen. Ich bin sein kleines Mädchen, und er kann es nicht ertragen, mich so aufreizend zu sehen.
TV Movie: In „The Help“ haben Sie ein furchtbares erstes Date. Haben Sie selbst auch schon so eine Erfahrung gemacht?
Emma Stone: Ganz ehrlich: Sowas wie ein richtiges Date hatte ich noch nie.
TV Movie: Ehrlich?
Emma Stone: Ja, wirklich! Dabei bin ich schon 23... Wenn ich länger darüber nachdenke, ist es wirklich komisch!
TV Movie: Wie dürfte er denn beim ersten Treffen auf keinen Fall sein?
Emma Stone: Wenn er total engstirnig wäre, fände ich das ziemlich schlimm.
TV Movie: Was wäre Ihre Konsequenz?
Emma Stone: Ihm ordentlich die Meinung zu geigen, wie Skeeter es tut, würde ich mich wohl nicht trauen. Wahrscheinlich würde ich einfach schreiend davonlaufen (lacht).
TV Movie: Im Film knutschen Sie mit Filmpartner Chris Lowell. Er hat im Nachhinein behauptet, der Kuss sei lächerlich gewesen. Haben Sie ihm etwas zu sagen?
Emma Stone: (lacht) Er hat völlig recht! Wir haben während des Drehs zusammen in einem Haus gewohnt, uns ständig geneckt – wie Geschwister. Ihn zu küssen war, als würde ich mit meinem Bruder knutschen.
INTERVIEW: MIRIAM MEISSNER
Emma Stone: Ja, dafür hat Regisseur Tate Taylor gesorgt. Er hat uns ständig zum Lachen gebracht Ich kenne sonst niemanden, der es so gut mit den vielen Frauen am Set ausgehalten hätte. Auch das gute Südstaaten-Essen hat uns bei Laune gehalten. Am Ende hatten wir alle ein paar Kilo mehr auf den Hüften. Skeeter kämpft im Film verbissen für ihre Zukunft als Schriftstellerin.
TV Movie: Wofür würden Sie die Zähne zeigen?
Emma Stone: Ich weiß nicht, ob ich je den Mut hätte, mein Leben zu riskieren. Aber natürlich würde ich für meine Familie und Freunde alles Menschenmögliche tun!
TV Movie: Skeeter bricht mit Tabus... Gibt es für Sie No goes, zum Beispiel beim Dreh?
Emma Stone: Mein Motto ist: Sag niemals nie. Doch ich denke, mein Dad wäre ziemlich erschüttert, wenn ich eine Nacktszene drehe. Er würde nicht mehr mit mir reden.
TV Movie: So schlimm?
Emma Stone: Mit 16 hatte ich einige gewagte Gastauftritte in TV-Serien. Da war er richtig sauer und hat drei Wochen lang nicht mit mir gesprochen. Ich bin sein kleines Mädchen, und er kann es nicht ertragen, mich so aufreizend zu sehen.
TV Movie: In „The Help“ haben Sie ein furchtbares erstes Date. Haben Sie selbst auch schon so eine Erfahrung gemacht?
Emma Stone: Ganz ehrlich: Sowas wie ein richtiges Date hatte ich noch nie.
TV Movie: Ehrlich?
Emma Stone: Ja, wirklich! Dabei bin ich schon 23... Wenn ich länger darüber nachdenke, ist es wirklich komisch!
TV Movie: Wie dürfte er denn beim ersten Treffen auf keinen Fall sein?
Emma Stone: Wenn er total engstirnig wäre, fände ich das ziemlich schlimm.
TV Movie: Was wäre Ihre Konsequenz?
Emma Stone: Ihm ordentlich die Meinung zu geigen, wie Skeeter es tut, würde ich mich wohl nicht trauen. Wahrscheinlich würde ich einfach schreiend davonlaufen (lacht).
TV Movie: Im Film knutschen Sie mit Filmpartner Chris Lowell. Er hat im Nachhinein behauptet, der Kuss sei lächerlich gewesen. Haben Sie ihm etwas zu sagen?
Emma Stone: (lacht) Er hat völlig recht! Wir haben während des Drehs zusammen in einem Haus gewohnt, uns ständig geneckt – wie Geschwister. Ihn zu küssen war, als würde ich mit meinem Bruder knutschen.
INTERVIEW: MIRIAM MEISSNER
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- Emma Stone
- The Help













