Die Fortsetzung von "Kampf der Titanen" mit Sam Worthington

Göttliche Action: TV Movie am Set von "Zorn der Titanen"

Kurze Lederröcke, stramme Oberschenkel und machthungrige Götter: TV Movie hat beim Dreh von »Zorn der Titanen« in London ganz genau hingesehen!

Er ist ein Krieger. Ein unerbittlicher Kämpfer – und er mags untenherum gerne luftig... Im kurzen Lederrock steht „Avatar“-Star Sam Worthington (35) in den Shepperton-Studios in der Nähe von London vor uns. In den filmhistorischen Hallen (u.a. Entstehungsort von „Alien“ und „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“) ist gerade die Fortsetzung des Götter- Epos „Kampf der Titanen“ abgedreht worden. Vorher konnten wir aber noch einen Blick auf den gigantischen Set – und Sams stramme Schenkel – werfen. Der Australier fühlt sich sichtlich wohl in seinem antiken Kilt. Ein scheinbar unbeobachteter Moment, und zack! wandert die Hand an den Hintern.
Ein beherztes Kratzen unterm Röckchen, weiter gehts.

Trash of the Titans


Dabei sieht es für „Kampf der Titanen“ anfangs gar nicht nach einer Fortsetzung aus. Der Film beschwört 2010 nämlich erst einmal den Zorn der Kritiker. Grund: die miese 3D-Umsetzung. Zur Strafe gehen gleich zwei Nominierungen für den Anti-Oscar, die Goldene Himbeere, auf das 125 Millionen Dollar teure Remake des Klassikers nieder. Trotzdem muss Sam den Rock nicht an den Nagel hängen! Denn die Zuschauer strömen trotz allem in die Kinos, allein in Deutschland sind es 1,4 Millionen Besucher. Weltweit spielt die gigantische Götterschlacht 500 Millionen Dollar ein. Der Weg für Teil 2 „Zorn der Titanen“ ist damit geebnet. Sogar über einen dritten und vierten Teil wird bereits nachgedacht.

Halbgott gegen Höllenwesen


Die Handlung spielt zehn Jahre nach „Kampf der Titanen“. Auf dem Olymp tobt ein erbarmungsloser Machtkampf zwischen Göttern und Titanen. Geschwächt durch den schwindenden Götterglaube der Menschen, droht Zeus (Liam Neeson) die himmlische Vorherrschaft zu verlieren. Um seinen Vater und die Welt zu retten, muss sich Halbgott Perseus (Sam Worthington) u.a. mit feuerspeienden Mischwesen und vierarmigen Kampfdämonen rumschlagen. Diesmal jedoch ohne die Hilfe von Gemma Arterton. Sie drehte zeitgleich die Hexen- Action „Hänsel und Gretel“ ab (Start: 1.3.). Für genügend Frauenpower sorgt jetzt Ex-Bond-Girl Rosamund Pike („Stirb an einem anderen Tag“). Außerdem dabei: UK-Export Toby Kebbell („Rockn-Rolla“). Der Brite toppt Kollege Sam sogar noch in puncto Freikörperkultur. „Es gibt nichts Schöneres, als in Unterhose vor der Presse zu stehen“, witzelt er zur Begrüßung am Set.

Neue 3D-Optik


Auch die Fortsetzung wird komplett in 2D gedreht, erst nachträglich konvertiert. „Wir haben aber dazugelernt“, sagt Produzent Basil Iwanyk („The Expendables“), der den ersten 3D-Fehlschuss so begründet: „Der Entschluss, ‚Kampf der Titanen‘ in einer 3D-Version in die Kinos zu bringen, fiel erst, als der Film fertig war. Dadurch waren die Schnitte zu schnell. Das Auge konnte der Bilderflut nicht mehr folgen.“ Das aber soll nicht wieder passieren – dank eines Teams von 3D-Spezialisten. „Sie choreografieren jede Szene, sagen, was in der dritten Dimension funktioniert und was nicht – die sind ziemlich hartnäckig“, so Iwanyk. Klingt nach göttlichen Aussichten fürs Kinojahr 2012!

Text: Miriam Meißner
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