Analog ist bald tot
Bye-bye, olles Satelliten-TV…
In wenigen Wochen wird fünf Millionen Zuschauern das Fernsehen abgeschaltet. Grund: Das Satelliten-TV wird digital. TV Movie erklärt, was das für Sie bedeutet. Und das Beste: Sie können 200 Euro für Ihren neuen Digital-Receiver gewinnen!...
Das Ende ist näher, als Sie denken! Mag sein, dass die Erde laut Maya-Kalender erst am 21.12. untergeht – für 2,6 Millionen TV-Haushalte verdunkelt sich die Welt schon früher: Am 30. April 2012 um drei Uhr früh wird in ganz Deutschland der analoge Fernsehempfang via Satellit beendet. Bei allen, die ihren Empfang bis dahin nicht auf digital umgestellt haben, bleibt das Bild von da an schwarz. Vier Sender sind schon weg. „Der Termin ist unwiderruflich, einen Aufschub gibt es nicht“, erklärt WDR-Chefingenieur Oliver Werner. Vier Sender haben sich sogar schon am 31. Dezember vom analogen Satelliten verabschiedet: DMAX, Comedy Central, Nickelodeon und VIVA sind dann mal weg. In knapp vier Monaten folgen auch alle anderen Sender – von ARD und ZDF bis RTL. Doch welche Zuschauer sind von der Umstellung überhaupt betroffen?
Hier geht's zum TV Movie Gewinnspiel: 200 Euro für Ihren neuen Digital-Receiver!
Ihr Fernseher weiß mehr
Um herauszufinden, ob auch Sie demnächst schwarz sehen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Variante 1: Warten Sie bis zum 21. Januar. Empfängt Ihr Fernseher ein analoges Satellitensignal, erscheint von da an bei großen Sendern ein Laufband: „Achtung: Alle deutschen TV-Sender beenden am 30.4.2012 die analoge Satellitenverbreitung. Steigen Sie dringend auf digitalen Empfang um!“ Spätestens jetzt wissen Sie, was Ihnen blüht. Variante 2: Gehen Sie schon jetzt auf Videotexttafel 198 bei ARD, ZDF, RTL, SAT.1, oder ProSieben. Je nachdem, wie Sie angeschlossen sind, erhalten Sie konkret Auskunft – Ihr Fernseher weiß bereits Bescheid! Wer über Antenne oder Internet fernsieht, ist von der aktuellen Umstellung übrigens generell nicht betroffen – hier ist sowieso schon alles digital. Bei Kabelkunden wird das Signal frühestens 2015 komplett von analog auf digital umgestellt.
Jetzt wirds scharf...
Ärgern Sie sich nicht zu sehr, wenn Ihnen jetzt die Zwangsdigitalisierung „droht“. Denn der digitale Empfangsweg hat auch einige sehr positive Begleiterscheinungen. Vorteil Nummer 1: Bild und Ton haben eine viel höhere Qualität als alles, was Sie von Ihrem bisherigen Analogfernsehen kennen. Und: Nur mit digitalem Empfang ist es möglich, auch auf hochauflösendes HD-Fernsehen umzusteigen. Das bisherige Analogsignal ist dafür nicht geeignet.
...mit mehr Programm
Vorteil Nummer 2: Die digitale Verbreitung lässt viel mehr Platz fürs Programm als Analog-TV. Ohne einen Cent dazuzubezahlen, bekommen Sie auf einen Schlag noch mal rund 165 neue Sender, z.B. ZDFneo, EinsExtra, MTV, ORF 2 und BBC World News. Mit dabei sind auch sämtliche Landes- und Regionalprogramme der ARD sowie die Regionalfenster bei SAT.1 und RTL. Rechnet man Pay-TV dazu, warten über 270 Digitalprogramme auf Sie. Hochauflösende Privatsender werden über Satellit zwar nach einem Jahr kostenpflichtig (50 Euro/Jahr), aber die Sendervielfalt in HD ist gigantisch: Via Satellit werden 37 HD-Sender ausgestrahlt, ab Mai 2012 kommen z.B. noch zehn neue öffentlich-rechtliche HD-Kanäle hinzu. Gratis.
Hier geht's zum TV Movie Gewinnspiel: 200 Euro für Ihren neuen Digital-Receiver!
Hier geht's zum TV Movie Gewinnspiel: 200 Euro für Ihren neuen Digital-Receiver!
Ihr Fernseher weiß mehr
Um herauszufinden, ob auch Sie demnächst schwarz sehen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Variante 1: Warten Sie bis zum 21. Januar. Empfängt Ihr Fernseher ein analoges Satellitensignal, erscheint von da an bei großen Sendern ein Laufband: „Achtung: Alle deutschen TV-Sender beenden am 30.4.2012 die analoge Satellitenverbreitung. Steigen Sie dringend auf digitalen Empfang um!“ Spätestens jetzt wissen Sie, was Ihnen blüht. Variante 2: Gehen Sie schon jetzt auf Videotexttafel 198 bei ARD, ZDF, RTL, SAT.1, oder ProSieben. Je nachdem, wie Sie angeschlossen sind, erhalten Sie konkret Auskunft – Ihr Fernseher weiß bereits Bescheid! Wer über Antenne oder Internet fernsieht, ist von der aktuellen Umstellung übrigens generell nicht betroffen – hier ist sowieso schon alles digital. Bei Kabelkunden wird das Signal frühestens 2015 komplett von analog auf digital umgestellt.
Jetzt wirds scharf...
Ärgern Sie sich nicht zu sehr, wenn Ihnen jetzt die Zwangsdigitalisierung „droht“. Denn der digitale Empfangsweg hat auch einige sehr positive Begleiterscheinungen. Vorteil Nummer 1: Bild und Ton haben eine viel höhere Qualität als alles, was Sie von Ihrem bisherigen Analogfernsehen kennen. Und: Nur mit digitalem Empfang ist es möglich, auch auf hochauflösendes HD-Fernsehen umzusteigen. Das bisherige Analogsignal ist dafür nicht geeignet.
...mit mehr Programm
Vorteil Nummer 2: Die digitale Verbreitung lässt viel mehr Platz fürs Programm als Analog-TV. Ohne einen Cent dazuzubezahlen, bekommen Sie auf einen Schlag noch mal rund 165 neue Sender, z.B. ZDFneo, EinsExtra, MTV, ORF 2 und BBC World News. Mit dabei sind auch sämtliche Landes- und Regionalprogramme der ARD sowie die Regionalfenster bei SAT.1 und RTL. Rechnet man Pay-TV dazu, warten über 270 Digitalprogramme auf Sie. Hochauflösende Privatsender werden über Satellit zwar nach einem Jahr kostenpflichtig (50 Euro/Jahr), aber die Sendervielfalt in HD ist gigantisch: Via Satellit werden 37 HD-Sender ausgestrahlt, ab Mai 2012 kommen z.B. noch zehn neue öffentlich-rechtliche HD-Kanäle hinzu. Gratis.
Hier geht's zum TV Movie Gewinnspiel: 200 Euro für Ihren neuen Digital-Receiver!
Neue TV-Welten
Der digitale Anschluss bietet noch einen dritten Vorteil: Fernsehen wird komfortabler und vielseitiger. Ein Elektronischer Programmführer (EPG) liefert auf Knopfdruck Programminformationen, und die Programmierung digitaler Videorekorder ist leicht wie nie. Ebenso können Sie Ihren Fernseher mit dem Internet verbinden und dann über die Mediatheken der Sender verpasste Sendungen nachträglich anschauen. Auch Pay-TV ist nur mit Digitalleitungen empfangbar. Kleiner Haken: die Kosten Der Umstieg vom Analog- aufs Digitalfernsehen ist nicht umsonst. Doch in der Regel muss keine neue Satellitenschüssel angeschafft werden, der Rest der Neuausstattung ist bereits unter 50 Euro zu bekommen (s. nächster Punkt). Wer sich zur Umstellung einen neuen Fernseher zulegen will, kann Nach-Weihnachtsrabatte nutzen. Die Preise fallen! Und auch eine Grundgebühr wird für digitales Satellitenfernsehen nicht fällig.
Machen Sie mit und gewinnen Sie 200 Euro für einen Digitalreceiver!
Die Minimal-Lösung
Um es vorweg zu sagen: Zwingend brauchen Sie auch nach der Digitalumstellung keinen Flachbildfernseher – nur einen Digital-Receiver. Den können Sie über ein Scart- oder KOAX-Kabel mit Ihrem alten Röhrengerät verbinden – fertig! Gesamtkosten: unter 50 Euro. Allerdings: Die Vorteile des Digitalempfangs werden so nicht ausgeschöpft.
Flatscreens für jeden Geschmack
Keine Frage: Wer besser fernsehen will, steigt spätestens jetzt auf einen neuen Flachbildfernseher um – am besten mit eingebauten Receivern für alle Empfangswege. So können Sie sich jederzeit neu entscheiden, ob Sie weiter über Satellit sehen wollen, über Kabel oder Antenne. Aktuelle 32-Zoll-Fernseher mit Triple-Tuner (DVB-S, DVB-C, DVB-T) bekommen Sie bereits ab ca. 400 Euro. Wer es schärfer möchte, zahlt für Full-HDFlatscreens mit Triple-Tuner ab ca. 490 Euro. Der Internetzugang ist dann schon dabei. Wollten Sie weitere Funktionen nutzen, steigt der Preis: Fernseher mit 3D und 600 Hertz kosten ab 1100 Euro. TV-Geräte mit eingebauter Festplatte (500 Gigabyte) gibts ab 2300 Euro: Damit können Sie gleichzeitig aufnehmen und ein anderes Programm ansehen.
Ein Job für Profis?
Für die Umstellung benötigen Sie keine neue Schüssel, und auch die Ausrichtung (Astra 19,2 Grad Ost) bleibt, wie sie ist. Nur wenn Ihre Satellitenschüssel älter als zwölf Jahre ist, benötigen Sie meist noch eine neue „Universal-LNB“ (ab vier Euro). Dieses kleine Bauteil kann man selbst installieren. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, muss auch der Multischalter ausgetauscht werden – ein Fall für den Fachmann. Die beste Digital-Wahl Bleiben noch zwei grundsätzliche Fragen: Gibt es zur Umstellung eine Alternative?
Und welche technische Ausstattung ist für Sie die beste?
In der nächsten Ausgabe Ihrer TV Movie bekommen Sie Antwort.
TEXT: Torsten Könekamp















