Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem und Bérénice Marlohe im TV Movie-Interview
Daniel Craig: "Ich spiele Bond, bis ich tot umfalle"
Olivia Wilde als Cowgirl, das zusammen mit Craig die Welt vor einer außerirdischen Invasion retten will.
Star-Parade in Pinewood: In einem holzvertäfelten Salon, der früher zu einem viktorianischen Herrenhaus gehörte, standen uns Daniel Craig (44), Javier Bardem (43), Judi Dench (77) und Bérénice Marlohe (32) Rede und Antwort. Würdiger Rahmen für ein spannendes Gespräch über holländisches Bier, böse Menschen, lange Nägel – und die Queen....
TV MOVIE: Mr. Craig, letztes Jahr haben Sie TV Movie erzählt, "Skyfall" sei Ihr letzter Bond. Bleibt’s dabei?
DANIEL CRAIG: So etwas soll ich gesagt haben? (grinst – und schaut zu Produzentin Barbara Broccoli). Barbara hat mir gesagt, dass ich weitermachen muss, bis ich tot umfalle.
TV MOVIE: Haben Sie denn bereits für weitere Bonds unterschrieben?
DANIEL CRAIG: Noch nicht.
TV MOVIE: Storytechnisch enttäuschte "Ein Quantum Trost". Wird der neue 007 so gut wie "Casino Royale"?
DANIEL CRAIG: Garantiert. Die lange Pause zwischen den Filmen ermöglichte es uns, über viele Dinge nachzudenken, schon früh am Drehbuch zu arbeiten. Ich bin sehr aufgeregt. Was wir da gerade zustande bringen, wird super!
TV MOVIE: Bond trinkt jetzt statt Martini Bier, Sie werben auch dafür…
DANIEL CRAIG: Heineken aus Holland, mein Lieblingsbier (verzieht das Gesicht und lacht). Spaß beiseite: Wir pflegen Geschäftsbeziehungen zu diversen Firmen, ansonsten könnten wir einen so teuren Film nicht drehen. Das Gute an Heineken: Bond ist ein Trinker, immer schon gewesen. Außerdem: "Skyfall" dreht sich nicht um irgendein Bier, wir betreiben keinen Ausverkauf. Jedenfalls keinen vollständigen (grinst).
TV MOVIE: Wie sehen momentan Ihre Arbeitszeiten aus?
DANIEL CRAIG: Wir treffen uns hier morgens um 7 Uhr und arbeiten bis um 8 Uhr abends. Ich brauche dann 40 Minuten bis nach Hause, wo ich todmüde ins Bett falle.
TV MOVIE: Wie fühlen Sie sich?
DANIEL CRAIG: Wie ich mich fühle? Fucked! Es geht mir wie allen Leuten, die viel arbeiten müssen.
TV MOVIE: Bond liebt schnelle Wagen. Sie privat auch?
DANIEL CRAIG: Nein. Ich besitze einen 1970er Jaguar, einen alten 1959er Land Rover, alles alte Wagen. Ist besser so. Ich weiß auch nicht, bei mir gehen Autos immer kaputt. Hängt vielleicht mit meinem Fahrstil zusammen (lacht).
TV MOVIE: Stimmt es, dass Sie im offiziellen Eröffnungsfilm für die Olympischen Spiele als Bond auftreten? Und zwar auf Wunsch der Queen?
DANIEL CRAIG: Ich schwöre, ich habe keine Einladung in den Buckingham Palace erhalten. Wenn man der Presse glaubt, hatte ich Tee mit der Queen, hab’ den Corgis den Kopf gekrault. Ich drehe seit sechs Monaten Bond, ich hatte keine Zeit, um die Königin zu besuchen. Ich weiß aber: Die Queen ist ein großer Bond-Fan.
DANIEL CRAIG: So etwas soll ich gesagt haben? (grinst – und schaut zu Produzentin Barbara Broccoli). Barbara hat mir gesagt, dass ich weitermachen muss, bis ich tot umfalle.
TV MOVIE: Haben Sie denn bereits für weitere Bonds unterschrieben?
DANIEL CRAIG: Noch nicht.
TV MOVIE: Storytechnisch enttäuschte "Ein Quantum Trost". Wird der neue 007 so gut wie "Casino Royale"?
DANIEL CRAIG: Garantiert. Die lange Pause zwischen den Filmen ermöglichte es uns, über viele Dinge nachzudenken, schon früh am Drehbuch zu arbeiten. Ich bin sehr aufgeregt. Was wir da gerade zustande bringen, wird super!
TV MOVIE: Bond trinkt jetzt statt Martini Bier, Sie werben auch dafür…
DANIEL CRAIG: Heineken aus Holland, mein Lieblingsbier (verzieht das Gesicht und lacht). Spaß beiseite: Wir pflegen Geschäftsbeziehungen zu diversen Firmen, ansonsten könnten wir einen so teuren Film nicht drehen. Das Gute an Heineken: Bond ist ein Trinker, immer schon gewesen. Außerdem: "Skyfall" dreht sich nicht um irgendein Bier, wir betreiben keinen Ausverkauf. Jedenfalls keinen vollständigen (grinst).
TV MOVIE: Wie sehen momentan Ihre Arbeitszeiten aus?
DANIEL CRAIG: Wir treffen uns hier morgens um 7 Uhr und arbeiten bis um 8 Uhr abends. Ich brauche dann 40 Minuten bis nach Hause, wo ich todmüde ins Bett falle.
TV MOVIE: Wie fühlen Sie sich?
DANIEL CRAIG: Wie ich mich fühle? Fucked! Es geht mir wie allen Leuten, die viel arbeiten müssen.
TV MOVIE: Bond liebt schnelle Wagen. Sie privat auch?
DANIEL CRAIG: Nein. Ich besitze einen 1970er Jaguar, einen alten 1959er Land Rover, alles alte Wagen. Ist besser so. Ich weiß auch nicht, bei mir gehen Autos immer kaputt. Hängt vielleicht mit meinem Fahrstil zusammen (lacht).
TV MOVIE: Stimmt es, dass Sie im offiziellen Eröffnungsfilm für die Olympischen Spiele als Bond auftreten? Und zwar auf Wunsch der Queen?
DANIEL CRAIG: Ich schwöre, ich habe keine Einladung in den Buckingham Palace erhalten. Wenn man der Presse glaubt, hatte ich Tee mit der Queen, hab’ den Corgis den Kopf gekrault. Ich drehe seit sechs Monaten Bond, ich hatte keine Zeit, um die Königin zu besuchen. Ich weiß aber: Die Queen ist ein großer Bond-Fan.
TV MOVIE: Mr. Bardem, Sie sind der erste Spanier, der einen Bond-Bösewicht spielt. Was erwartet uns?
JAVIER BARDEM: Ich habe versucht, etwas Neues zu erschaffen. Das Böse ist eine sehr komplexe Sache. Meine Vorgänger waren alle tolle Schauspieler, und die Schurken total gegensätzliche Typen. Aber ich habe mir jetzt nicht noch mal alle Bond-Filme angesehen um sie zu studieren. Ich will mich nicht von Dingen beeinflussen lassen, die bereits gemacht wurden.
TV MOVIE: Glaubt Ihr Schurke Silva, dass er das Richtige tut?
JAVIER BARDEM: Natürlich. Mein Killer in "No Country For Old Men" hat auch gedacht, dass es keinen anderen Weg als seinen gibt. Das ist das Gefährliche an bösen Menschen: Sie glauben, sie tun das Richtige.
TV MOVIE: Wie wird der neue Bond?
JAVIER BARDEM: Wir sind noch mitten im Dreh. Deshalb ist es ziemlich verrückt darüber zu reden. Als Schauspieler hat man keinen blassen Schimmer, wie der Film am Ende aussieht. Man zieht sein Ding durch und geht nach Haus. Ich glaube, ,Skyfall‘ wird mindestens so gut wie ,Casino Royale‘
TV MOVIE: Nervt Sie die ewige Warterei bis zum nächsten Einsatz am Set?
JAVIER BARDEM: Total, ich bin darin nicht besonders gut. Ich möchte gern loslegen, darum macht mich dieses Warten verrückt. Aber so ist das eben beim Film.
LESEN SIE HIER DIE INTERVIEWS MIT JUDI DENCH UND BÉRÉNICE MARLOHE!
JAVIER BARDEM: Ich habe versucht, etwas Neues zu erschaffen. Das Böse ist eine sehr komplexe Sache. Meine Vorgänger waren alle tolle Schauspieler, und die Schurken total gegensätzliche Typen. Aber ich habe mir jetzt nicht noch mal alle Bond-Filme angesehen um sie zu studieren. Ich will mich nicht von Dingen beeinflussen lassen, die bereits gemacht wurden.
TV MOVIE: Glaubt Ihr Schurke Silva, dass er das Richtige tut?
JAVIER BARDEM: Natürlich. Mein Killer in "No Country For Old Men" hat auch gedacht, dass es keinen anderen Weg als seinen gibt. Das ist das Gefährliche an bösen Menschen: Sie glauben, sie tun das Richtige.
TV MOVIE: Wie wird der neue Bond?
JAVIER BARDEM: Wir sind noch mitten im Dreh. Deshalb ist es ziemlich verrückt darüber zu reden. Als Schauspieler hat man keinen blassen Schimmer, wie der Film am Ende aussieht. Man zieht sein Ding durch und geht nach Haus. Ich glaube, ,Skyfall‘ wird mindestens so gut wie ,Casino Royale‘
TV MOVIE: Nervt Sie die ewige Warterei bis zum nächsten Einsatz am Set?
JAVIER BARDEM: Total, ich bin darin nicht besonders gut. Ich möchte gern loslegen, darum macht mich dieses Warten verrückt. Aber so ist das eben beim Film.
LESEN SIE HIER DIE INTERVIEWS MIT JUDI DENCH UND BÉRÉNICE MARLOHE!


















