Bergblut
Augsburg, im Frühjahr 1809: Als die bayerische Arzttochter Katharina mit ihrem aus Südtirol stammenden Ehemann Franz Egger die Waren eines fliegenden Händlers begutachtet, drängelt sich ein französischer Soldat vor. Es kommt zu einem folgenreichen Streit, in dessen Verlauf Franz den Soldaten erschlägt. Das junge Paar flieht aus Augsburg und schlägt sich bis in Franz' alte Heimat durch. Doch auch Tirol ist kein sicherer Hafen, denn die politische Situation in dem zu dieser Zeit von Bayern und Frankreich besetzten Alpenland ist angespannt, nicht zuletzt wegen der gewaltsamen Übergriffe der Besatzer auf die Zivilbevölkerung. Zudem wird Katharina als Bayerin von der Familie ihres Ehemanns mit Verachtung bedacht. Insbesondere ihre neue Schwiegermutter, eine verbitterte Bäuerin, nutzt jede Gelegenheit, der behütet aufgewachsenen Bürgerlichen zu zeigen, dass sie nicht willkommen ist. Franz dagegen engagiert sich immer stärker in der Tiroler Widerstandsbewegung, die sich um den Schützenhauptmann und Gastwirt Andreas Hofer formiert. Als es zum Aufstand kommt, zieht Franz mit seinem Bruder in den Krieg. Katharina bleibt zurück und muss sich alleine durchschlagen. Als Franz nach einem militärischen Sieg für kurze Zeit nach Hause zurückkehrt, trifft Katharina einen folgenreichen Entschluss ...
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