TV Movie-Interview mit Henning Baum zu "Der letzte Bulle"
Foto:
Henning Baum (r.) mit seinen "Der letzte Bulle"-Kollegen Maximilian Grill und Proschat Madani
Henning Baum: "Der 'Bulle' bei 'Switch' ist total lustig!"
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Henning Baum (r.) mit seinen "Der letzte Bulle"-Kollegen Maximilian Grill und Proschat Madani
Er macht den Macho wieder salonfähig. Auch in der 4. Staffel von "Der letzte Bulle" (Start: 21.1., 20.15 Uhr) ermittelt Henning Baum (40) erneut als Mick Brisgau. Diesmal aber ohne Polizeimarke – denn er hat seinen Dienst quittiert! TV Movie traf den Schauspieler in Hamburg zum Interview.
Herr Baum, was macht Mick denn jetzt ohne seinen Job?
Henning Baum: Er lebt wie ein Jäger im Wald, ganz primitiv in einer Holzhütte. Kneipenwirtin Uschi ist sein Anker in der Zivilisation. Sie versorgt ihn mit dem Nötigsten: Zigaretten, Tabak, Zeitungen und Milch. Dass er ermordet werden sollte, lässt ihm aber keine Ruhe. Deshalb fängt Mick an zu ermitteln. Und natürlich gibts auch viele andere Fälle, bei denen er seinen Ex-Partner Andreas unterstützt...
Klingt ziemlich ernst. Wo bleibt denn der komische Unterton der Serie?
Mick hat seine Ironie und seinen Sarkasmus nicht verloren, ganz im Gegenteil! Aber wenn es darum geht, seine Vergangenheit zu entschlüsseln, versteht er keinen Spaß. Da geht er nach vorn! Und es ist nicht ganz ungefährlich!
A propos: Sie spielen in der Serie einen Kettenraucher. Eigentlich ist das nicht Ihr Ding, oder?
Tatsächlich rauche ich nur selten. Gerne mal ein Pfeifchen, zum Genuss. Aber keine Zigaretten. Beim Dreh rauche ich dann nikotinfreie Kräuterzigaretten. So richtig gesund ist das aber auch nicht. Ich achte deshalb sehr genau darauf, wann Mick zum Glimmstängel greift. Das kann man ja ein bisschen inszenieren!
Gehört für Sie Rauchen zum Macho-Image dazu?
Nö, überhaupt nicht. Aber das passt einfach zu Mick und den 80ern. Damals war der Gesundheitsaspekt noch nicht so präsent. Deswegen isst Mick auch manchmal Currywurst. (lacht)
Wünschen Sie sich die 80er zurück?
Nee, die habe ich mir nie zurückgewünscht. Ich finde sie sehr interessant. Durch das Revival der Mode und der Musik wird die Zeit aber stark verzerrt. Als ich klein war, haben wir den Kalten Krieg schon sehr gespürt. Das war beklemmend. Die zweite Hälfte der 80er war deutlich besser. Als Teenager habe ich mit meinen Freunden ausgelassen gefeiert – ohne Chaos und Drogen! Unsere Partys waren legendär! Da erinnern wir uns heute noch dran.
Welche Musik hören Sie privat?
Was Musik angeht, bin ich nicht so auf dem Laufenden. Amy Winehouse ist aber auch an mir nicht vorbeigegangen. In den 80ern haben wir Musik aus den 60ern gehört. Stones, Beatles, Led Zeppelin, Deep Purple und diese Bands. Cooles Zeug, das würde ich heute auch noch hören.
Gucken Sie „Switch Reloaded“? Was sagen Sie zu Ihrem Kollegen Martin Klempnow, der Sie als „Bullen“ imitiert?
Den Bullen bei „Switch“ finde ich total lustig! Er macht mich nicht unbedingt hervorragend nach, aber die Figur finde ich super! Er hat sich ein paar Merkmale des Bullen rausgegriffen und herrlich überzogen – ich habe sehr gelacht! Ich hoffe, dass die bei „Switch“ das noch lange weiter machen!
Interview: Christoph Kragenings
Im Video erzählt Henning Baum persönlich, was Mick Brisgau in der neuen "Der letzte Bulle"-Staffel erwartet:
Henning Baum: Er lebt wie ein Jäger im Wald, ganz primitiv in einer Holzhütte. Kneipenwirtin Uschi ist sein Anker in der Zivilisation. Sie versorgt ihn mit dem Nötigsten: Zigaretten, Tabak, Zeitungen und Milch. Dass er ermordet werden sollte, lässt ihm aber keine Ruhe. Deshalb fängt Mick an zu ermitteln. Und natürlich gibts auch viele andere Fälle, bei denen er seinen Ex-Partner Andreas unterstützt...
Klingt ziemlich ernst. Wo bleibt denn der komische Unterton der Serie?
Mick hat seine Ironie und seinen Sarkasmus nicht verloren, ganz im Gegenteil! Aber wenn es darum geht, seine Vergangenheit zu entschlüsseln, versteht er keinen Spaß. Da geht er nach vorn! Und es ist nicht ganz ungefährlich!
A propos: Sie spielen in der Serie einen Kettenraucher. Eigentlich ist das nicht Ihr Ding, oder?
Tatsächlich rauche ich nur selten. Gerne mal ein Pfeifchen, zum Genuss. Aber keine Zigaretten. Beim Dreh rauche ich dann nikotinfreie Kräuterzigaretten. So richtig gesund ist das aber auch nicht. Ich achte deshalb sehr genau darauf, wann Mick zum Glimmstängel greift. Das kann man ja ein bisschen inszenieren!
Gehört für Sie Rauchen zum Macho-Image dazu?
Nö, überhaupt nicht. Aber das passt einfach zu Mick und den 80ern. Damals war der Gesundheitsaspekt noch nicht so präsent. Deswegen isst Mick auch manchmal Currywurst. (lacht)
Wünschen Sie sich die 80er zurück?
Nee, die habe ich mir nie zurückgewünscht. Ich finde sie sehr interessant. Durch das Revival der Mode und der Musik wird die Zeit aber stark verzerrt. Als ich klein war, haben wir den Kalten Krieg schon sehr gespürt. Das war beklemmend. Die zweite Hälfte der 80er war deutlich besser. Als Teenager habe ich mit meinen Freunden ausgelassen gefeiert – ohne Chaos und Drogen! Unsere Partys waren legendär! Da erinnern wir uns heute noch dran.
Welche Musik hören Sie privat?
Was Musik angeht, bin ich nicht so auf dem Laufenden. Amy Winehouse ist aber auch an mir nicht vorbeigegangen. In den 80ern haben wir Musik aus den 60ern gehört. Stones, Beatles, Led Zeppelin, Deep Purple und diese Bands. Cooles Zeug, das würde ich heute auch noch hören.
Gucken Sie „Switch Reloaded“? Was sagen Sie zu Ihrem Kollegen Martin Klempnow, der Sie als „Bullen“ imitiert?
Den Bullen bei „Switch“ finde ich total lustig! Er macht mich nicht unbedingt hervorragend nach, aber die Figur finde ich super! Er hat sich ein paar Merkmale des Bullen rausgegriffen und herrlich überzogen – ich habe sehr gelacht! Ich hoffe, dass die bei „Switch“ das noch lange weiter machen!
Interview: Christoph Kragenings
Im Video erzählt Henning Baum persönlich, was Mick Brisgau in der neuen "Der letzte Bulle"-Staffel erwartet:














