Brad Pitt
Starportrait -
Brad Pitt bekommt Rezept-Tipps von Starkoch Jamie Oliver. Brad Pitt sucht eine Nanny. Brad Pitt begleitet Angelina Jolie auf ihre Filmpremiere. Klar ist: In den vergangenen Monaten gabs verdammt wenig aufregende News des eigentlich mal aufregendsten Typen der Traumfabrik – und sein letzter großer Film „Inglourious Basterds“ ist auch schon zwei Jahre her. Ist Mr. Supersmart zum Vollzeit-Windelmann und "Freund von" Überfrau Jolie mutiert? Keine Panik! TV Movie weiß, dass Pitt etliche Filme in petto hat, darunter die Zombie-Action „World War Z“ von Bond-Regisseur Marc Foster – ein würdiger Nachfolger des Tarantino-Hits! Nur: Was ihm wirklich am Herzen liegt, macht Hollywoods schärfster Sechsfachvater heute lieber im Stillen. Schönling trotzt Schein „The Tree of Life“ ist so eine Herzensangelegenheit. Schon vor Jahren bekannte sich der Star als Fan des legendä ren Regisseurs Terrence Malick, der das poetische Drama um einen strengen Vater (Pitt) und seinen Sohn in den 50er-Jahren inszenierte. Es geht um den Verlust der Unschuld, um die späte Erkenntnis, wie wichtig der Wert von Familie ist – in gewisser Weise spiegelt der Film auch den Werdegang des Superstars wieder: Ein unbedarfter Hollywood-Beau, der erkennt, dass die schöne Glitzerwelt nur Schein-, kein Seinzustand ist. Der merkt, dass der wahre Sinn im Aufbau einer „Fußballmannschaft“ liegt, wie Pitt seine Großfamilie nennt. Und in ambitionierten Projekten. Weniger Gage, mehr Glück „Interessante Filme zu machen ist mir heute viel wichtiger, denn meine Kinder werden sie sehen – und ich möchte, dass sie stolz auf mich sein können“, so Pitt kürzlich. Er brennt immer noch lichterloh für die Traumfabrik – nur die Inhalte haben sich in Richtung Relevanz verschoben, sind politischer und gesellschaftskritischer geworden. Dafür nimmt er in Kauf, dass er wenig Blockbuster dreht und seine Gagen parallel zu seiner Popularität als Popcorn-Schauspieler sinken. Und doch ist er für Hollywood wichtiger als je zuvor. Auch „The Tree of Life“ wird keine Massen ins Kino locken – doch Pitt ist davon so überzeugt, dass er klaglos ein Jahr Startverzögerung hinnahm: Der Regisseur, berühmt für seine Akribie, ließ sich für den Schnitt eben ein wenig mehr Zeit. Und den Wert der Zeit, den hat Pitt schon lange begriffen: „Ich will sie nicht länger verschwenden, sondern nur Dinge tun, die wirklich wichtig sind“, sagt er. "Besser" als Lebensprinzip Der Wandel vom schnöden Sexsymbol zum unanfechtbaren Supermann beginnt ironischerweise auf der Höhe von Pitts kommerziellem Erfolg – mit „Mr. & Mrs. Smith“ (2005). Beim Dreh verfällt er seinem Co-Star Angelina Jolie (35) und umgekehrt – der Rest ist Geschichte. Seitdem scheint das Power-Paar der Welt stets einen Schritt voraus – in Sachen Liebe, Leidenschaft, soziales und filmisches Engagement. Oder, wie Pitt es formuliert: „Angelina und ich sind zusammen, weil wir besser miteinander sind.“ Tatsache ist: Diese Beziehung hat aus Brad einen Mann gemacht, den man nicht mehr nur wegen seiner blauen Augen, sondern wegen seiner Haltung haben will. Schnappatmung garantiert Dennoch ist auch Brad solo immer noch ein verlässlicher Garant für Hysterie und Schnappatmung – der Inbegriff eines Superstars. Er selbst nimmts mit Humor: „In der Öffentlichkeit muss ich immer in Bewegung bleiben, wie ein Hai“, sagte er kürzlich. „Sobald ich stehen bleibe, finde ich mich in einer Menschenmenge wieder, die nach Fotos und Autogrammen verlangt.“ Gut so! Denn das beweist: Sein Stern strahlt nach wie vor leuchtend hell.













