Am Ende eines viel zu kurzen Tages im Kino
D/NEU
2012
|
| 96 Min.
Originaltitel: Death of a Superhero
Drama
Donalds (Thomas Brodie Sangster) Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man nur von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank, seine Uhr tickt. Und er hat immer noch kein Mädchen kennen gelernt. Auf seinem Grabstein wird stehen: "Donald, 15, Jungfrau". Wie erbärmlich. Seine Freunde werden etwas dagegen unternehmen, versprochen. Trotzdem erfindet sich Zeichentalent Donald erstmal seine eigene Fantasiewelt: Miraculousman, unsterblicher Superheld, Worsey Nursey, lüsterner Vamp, und The Glove, drogensüchtiger Chirurg, Erzfeind und Todesengel. Sie alle bestehen in Donalds Comics Abenteuer, die Ähnlichkeit mit seinem eigenen Leben haben. So ein bisschen zumindest. Doch dann trifft Donald auf Dr. Adrian King (Andy Serkis) - "Dr. Death", wie er ihn nennt. Er mag ihn, irgendwie, auch wenn der mit dem Tod scheinbar besser zurecht kommt als mit dem eigenen Leben. Mehr aber noch mag Donald Shelly (Aisling Loftus). Sie ist neu an der Schule, cool, anders als die anderen Mädchen. Nur: Wie geht das mit der Liebe? Und wie viel Zeit lässt ihm diese verdammte Krankheit dafür? Und was soll er tun, wenn er es mit Shelly vermasselt - kann ihm dann wirklich nur noch Tanya (Jessica Schwarz) helfen? Und hey, worauf kommt es eigentlich wirklich an? "Superhero" erzählt eine Achterbahnfahrt zwischen Chemo und Comicstrip